Pas de discussions à Gessenay Gstaad Saanen ?



La beauté des Fenils détruite et toxique pour des siècles. Les eaux, l’air et la terre pollués ?

Nous avons eu une séance de discussion à Rougemont, pourquoi n’y en a-t-il pas à Gessenay Gstaad Saanen ?
Qu’ont-ils à cacher ? La vérité ?
Les déchets “inertes” sur 45’000 camions ( dans la première phase) … sont-ils inertes ou “inertes” au sens européen ? 
C’est à dire vraiment dangereux, parfois même radioactifs (sic), donc 

toxiques pour des siècles


.

Journal du Pays-d’Enhaut – 29 octobre 2010



LE SCANDALE DE LA DECHARGE DU TEILEGG
LA VALLEE DES FENILS AU PAYS D’ENHAUT (VD) EST MENACEE !


L’Association “SOS Vallée des Fenils” tient à exprimer son indignation face au projet de construction de la décharge de Teilegg et sa route d’accès qui traversera notre commune à partir du Vanel et qui sillonnerait le vallon.
En effet, des promoteurs du Saanenland ont réussi à convaincre les Autorités du Canton de Vaud à laisser construire une route d’accès pour camions menant à la décharge du Teilegg.
Il s’agit d’une décharge de 450’000 m3 «officiellement inerte » déchets de matériaux de construction (béton, briques, tuiles, céramiques, carrelages, etc.) raison pour laquelle le Canton de Vaud a accepté de porter cette décharge sur son Plan Directeur Cantonal. C’est un leurre, il s’agira en réalité d’une décharge à 70% terreuse, dont seuls 30% seront à disposition du Pays d’Enhaut. Et pour un taux d’exploitation si faible, Rougemont devra supporter 100% de nuisances et de pollution.
La Commune de Rougemont aura à subir pendant près de 15 ans, le passage de camions de 30 tonnes, pendant neuf mois par an, et durant la belle saison – dans un site de randonnées très appréciées – alors que l’on cherche à diversifier et à développer le tourisme.
  • Nous n’acceptons pas de sacrifier une pittoresque vallée encore intacte pour le seul profit des promoteurs.
La vallée des Fenils est considérée comme l’une des 10 plus belles de Suisse. Elle est très fréquentée par les promeneurs amoureux de la nature. Son paysage agricole intact est une caractéristique rare. Cette qualité lui permet de faire partie d’un projet de patrimoine nommé Parc Naturel Régional Gruyère Pays d’Enhaut.
  • Un paysage agricole traditionnel représente un héritage culturel important.
  • La vue sur la contrée depuis la Saussaz (une des plus belles promenades entre Rougemont et Saanen) sera fortement enlaidie et détruite par la réalisation de ce projet.
  • La valeur du calme et de repos que cette vallée exceptionnelle offre, devraient être reconnus et présenter un atout.
  • Notre région perdrait ainsi sans doute une grande partie de son charme et de sa tranquillité et pour cette raison, il est impératif que ce coin idyllique soit préservé.
Ces revendications sont également soutenues par la Municipalité et les habitants de Rougemont ainsi que les hôtes qui fréquentent cette belle vallée.
Pro Natura Vaud soutien notre opposition.
PLUS NOUS SERONS NOMBREUX MIEUX NOUS SERONS ENTENDUS
Une présentation publique du projet organisée par le Canton de Vaud aura lieu le 11 novembre 2010 à 20 heures à la Salle du Conseil à Rougemont.
Venez nombreux pour faire opposition à ce scandaleux projet.
L’ Association SOS VALLEE DES FENILS



Schweiz aktuell
vom 12.11.2010
Emission de la télévision alémanique SF Schweizer Fernsehen concernant la Vallée des Fenils
La Méduse - Décharge du Teilegg: Rougemont déclare la guerre à Saanen - 12 novembre 2010
La Méduse12 novembre 2010
Pour lire l'article 24 Heures du 13 novembre 2010, CLIQUER ICI
Article 24 Heures
du 13 novembre 2010(cliquer ICI)
Pour lire l'article 24 Heures du 8 octobre 2010, CLIQUER ICI
Article 24 Heures du 8 octobre 2010(cliquer ICI)
La Gruyère - Levée de boucliers contre une décharge - 13 novembre 2010
La Gruyère13 novembre 2010



Journal du Pays-d’Enhaut – 29 octobre 2010
Le scandale de la décharge du TeileggLa Vallée des Fenils au Pays d’Enhaut (VD) est menacée !
Journal de Saanen
Der Skandal der Inertstoff-Deponie TeileggDas Grischbach Tal im Pays d’Enhaut (VD) ist in Gefahr !


Journal de Saanen


Der Skandal der Inertstoff-Deponie Teilegg
Das Grischbach Tal im Pays d’Enhaut (VD) ist in Gefahr !

Die Vereinigung “SOS Vallée des Fenils” möchte ihrer Empörung Ausdruck verleihen, was das Bauvorhaben der Deponie Teilegg und seiner Zufahrtstrasse anbelangt, die unsere Gemeinde Rougemont und das Tal vom Vanel aus durchqueren wird.
Den Initiatoren des Saanenlandes ist es gelungen, die Behörden des Kantons Waadt von der Notwendigkeit der Erstellung einer Zufahrtstrasse für Lkws zur Inertstoff-Deponie Teilegg zu überzeugen.
Es handelt sich um eine Deponie von 450’000 m3 -offiziell für Inertstoffabfälle von Baumaterialien (z.B. Beton, Zement, Asphalt, Ziegel, Fliesen, Keramik, Stein,Mineralwolle etc.). Der Kanton Waadt hat deshalb die Deponie in seine Kantonale Raumplanung aufgenommen. Dies ist eine Täuschung, in Wirklichkeit handelt es sich zu 70% um einen Abladeplatz für Bauaushub (Erde)und davon würden nur 30% dem Pays d’Enhaut zur Verfügung stehen.
Für einen solch geringen Nutzungssatz wird Rougemont 100% Umweltverschmutzung ertragen müssen.
Während 15 Jahren wird die Gemeinde Rougemont die tägliche Durchfahrt von 30 Tonnen-Lastwagen in Kauf nehmen müssen, neun Monate im Jahr, und dies während der schönsten Jahreszeit in einer Gegend, die auf Grund ihrer Vielfalt an Wanderwegen sehr beliebt ist. Kaum zu glauben, das dies zu einer Zeit geschieht, in der man bemüht ist, den Tourismus abwechslungsreich zu gestalten und zu fördern.
Wir akzeptieren auf keinen Fall, ein malerisches und unberührtes Tal für die Profitgier der Bauherren zu opfern!
Das Grischbach Tal zählt zu den 10 schönsten Tälern der Schweiz. Es wird sehr häufig von Naturliebhabern besucht. Seine intakte Landwirtschaft hat Seltenheitwert. Dank dieser Qualität gehört dieses Tal zu einem Kulturerbe-Projekt, das den Namen “Parc Naturel Régional Gruyère Pays d’Enhaut” trägt.
  • Eine traditionelle Landschaft ist ein wichtiges Kulturerbe und sollte als Vorteil gewertet und geschätzt werden.
  • Der Erholungswert unserer aussergewöhnlichen Gegend sollte anerkannt werden.
  • Wir brauchen kein kurzfristiges, gewinnorientiertes Denken.
  • Das Landschaftsbild von der Sulz aus (einer der beliebtesten Spaziergänge von Rougemont und Saanen) würde durch dieses Projekt gravierend zerstört.
  • Die Region würde unweigerlich an Charme verlieren, somit ist es von grösster Bedeutung, dass uns die idyllische Landschaft erhalten bleibt.
  • Der Schutz natürlicher Ressourcen sowie der Umwelt sind die Eckpfeiler jeder Strategie für nachhaltige Entwicklung.
Diese Forderungen werden von der Gemeindeverwaltung, den Bewohnern und den Besuchern dieses einmaligen Tals unterstützt.
Auch Pro Natura Vaud unterstützt unsere Opposition.
Eine öffentliche Präsentation des Projektes, vom Kanton Waadt organisiert, wird am 11. November 2010 um 20 Uhr im Gemeinderatssaal in Rougemont stattfinden.
Je zahlreicher wir sind, um so mehr können wir uns Gehör verschaffen.
Schliessen Sie sich uns an, um gegen
dieses skandalöse Projekt zu protestieren !
Oppositionskomitee “SOS Vallée des Fenils”
www.sosvalleedesfenils.ch


Geplante Deponie erhitzt die Gemüter

Von Luzia Kunz. Aktualisiert am 16.11.2010
Auf der Teilegg zwischen Saanen und Rougemont soll eine Deponie für Inertstoffe und Aushubmaterial mit der Zufahrt vom Waadtland her entstehen. Anwohner und die Gemeinde Rougemont wehren sich dagegen. Gibt es eine Alternative?

Hier auf der Teilegg soll die  Deponie entstehen. Laut Abbau- und Deponierichtplan ist dies der ideale Standort.

Hier auf der Teilegg soll die Deponie entstehen. Laut Abbau- und Deponierichtplan ist dies der ideale Standort.
Bild: zvg
Im Saanenland gibt es zu wenige Deponien für Bauschutt und Aushubmaterial. Die Deponie in der Dorfrütti wird gemäss Andreas Grünig, Geschäftsführer der Bergregion Obersimmental Saanenland, die für die Planung und Sicherstellung von Deponien in der Region verantwortlich ist, in rund drei Jahren ihr Limit erreichen. Bereits seit 1989 ist deshalb die SL Abbau und Deponie AG auf der Suche nach einem weiteren Deponiestandort für Inertstoffe und Aushubmaterial. Inertstoffe sind Abfälle mineralischen oder metallischen Ursprungs, die nicht auf einer normalen Deponie gelagert werden können. «Wir sind durch das ganze Saanenland gereist, haben diverse Möglichkeiten in Betracht gezogen und haben 1991 auf der Teilegg den idealen Standort gefunden», erklärt Martin Gehret, einer der vier Bauunternehmer, welche die AG ausmachen und somit für den Betrieb der geplanten Deponie verantwortlich sind. Im gleichen Atemzug fügt er an: «Obwohl die Zufahrtsproblematik besteht.» Damit spricht er auf die Strassenvergrösserung an, welche unumgänglich wäre. Die Tatsache, dass die Zufahrtsstrasse durch das Vallée des Fenils führt – ein beschauliches, ruhiges Tal – gefällt den Anwohnern und der Gemeinde Rougemont gar nicht. Sie wehren sich.
Das geplante Projekt
Die Gemeinde Saanen ist die verantwortliche Planungsbehörde auf Berner Seite. Der Kanton prüft derweil die Planung, welche Sache der Unternehmer ist, und veranlasst die Auflage. Allfällige Einsprachen müssen danach behandelt werden. Im Waadtland koordiniert dies alles der Kanton. Die geplante Deponie soll über 400’000 Kubikmeter fassen können. Das Saanenland würde sich die Deponie mit Rougemont aufteilen, wobei Rougemont einen Anteil von 20 Prozent des Platzes für Bauschutt und 20 Prozent des Platzes für Aushubmaterial zur Verfügung hätte. «Schon heute arbeiten wir überkantonal zusammen», erklärt Andreas Grünig. «Das Pays d’Enhaut benutzt die Deponie in der Dorfrütti seit Jahren zusammen mit dem Saanenland.»
Da die Zufahrtsstrasse zur Teilegg über das Unterbort in Saanen aus Sicherheitsgründen (die Strasse führe durch besiedeltes Gebiet) nicht möglich sei, wurden verschiedene Varianten durch das Vallée des Fenils oberhalb von Rougemont geprüft, wobei sich die geplante Route als die idealste erwies. «Die zu konsultierenden Ämter haben sich damit über kurz oder lang einverstanden erklärt», so Andreas Grünig. Der vorhandene Fuhrweg müsste ausgebaut und durch Ausstellplätze ergänzt werden, damit die 15 bis 20 Lastwagen pro Tag kreuzen können. Nach rund 15 Jahren soll die Deponie gefüllt sein, die Umgebung renaturiert und die Strasse zurückgebaut. «Wers glaubt, wird selig», kommentiert diese Aussagen Didi Rockman, Anwohnerin und Mitglied der Vereinigung SOS Vallée des Fenils.
Opposition aus Rougemont
«Wir haben uns schon immer gegen das Projekt gewehrt», erklärt Didi Rockman. Doch nun sei es nötig gewesen, eine Vereinigung zu gründen und Pro Natura einzuschalten. Den Ausschlag hierfür habe die Involvierung des Kantons Waadt gegeben. «Die Projektierung hätte auch auf Gemeindeebene laufen können», erklärt die gebürtige Zürcherin, die seit mehr als 25 Jahren in unmittelbarer Nähe der geplanten Zufahrtsstrasse wohnt. «Die Vereinigung SOS Vallée des Fenils besteht aus einem siebenköpfigen Komitee aus Anwohnern, welches das Tal, das zu den zehn schönsten Tälern der Schweiz zählt, schützen will.»
Der Gemeinderat von Rougemont, der sich in den Achtzigerjahren mit dem Vorhaben einverstanden erklärt hatte, hat sich nun in einer neuen Abstimmung einstimmig dagegen ausgesprochen. «Die Zeiten haben sich geändert und der Gemeinderat auch», begründet Ernest von Siebenthal, zuständiger Gemeinderat von Rougemont: «Die Zufahrt zur Deponie und die Deponie selber sind an einem unglücklichen Ort projektiert, und wir müssen Alternativen suchen.» Der Gemeinderat beabsichtigt, gegen das Projekt Einsprache zu erheben. Das letzte Wort hat jedoch der Kanton Waadt, der gegebenenfalls die Landeigentümer auch für den Strassenbau enteignen kann. Das Komitee SOS Vallée des Fenils ist derweil kampfbereit: Wenn nötig, gehen sie bis vor Bundes-gericht.
Wo sind die Alternativen?
«Es gibt andere Möglichkeiten, weshalb also muss die Deponie ausgerechnet auf der Teilegg entstehen?», fragt Didi Rockman. «Weil es keine Alternativen gibt», erklärt Andreas Grünig: «Im kürzlich abgesegneten neuen Abbaurichtplan gibt es zwar neue Standorte für Deponien, aber keine Inertstandorte. Es besteht Handlungsbedarf.» Martin Gehret ergänzt: «Hätten wir eine Alternative, dann hätten wir diese sicherlich schon näher ins Auge gefasst.»
Die Idee eines Bürgers, die Strasse von Saanen her beim Steigenberger übers Unterbort hinter dem Hotel Solsana durch zu realisieren, soll dennoch von den zuständigen Ämtern geprüft werden.
Der nächste Schritt wird nun sein, dass das Projekt sowohl von der Gemeinde Saanen wie auch vom Kanton Waadt öffentlich aufgelegt wird. Mit Einsprachen ist zu rechnen.(Berner Oberländer)
Erstellt: 16.11.2010, 09:28 Uhr

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