Wahlmanipulationen in der Schweiz und in Österreich


https://www.google.ch/search?q=siebenthal+fraudes&rlz=1C1BOBA_enCH595CH596&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwicorH5wcLNAhWJExoKHcT1AF8Q_AUICCgB&biw=1366&bih=667



Das Beschwerde-Begehren aus Österreich bringt es gut auf den Punkt:

Briefwahlen sind mindestens in Österreich Verfassungswidrig, da sie die Identität und
kontrollierbare Zuweisung eines Wählerwillens zu einem Mensch aus Fleisch und Blut
nicht beweisen oder aufzeigen kann.
Wahlgeheimnis heisst nur, dass der einzelne Wählerwille gegenüber anderen Wählerwillen
wie in einem Tunnelverfahren abgeschirmt werden, d.h. ein Mensch vom anderen nicht wissen
kann, wie dieser gewählt hat.
Es bedeutet aber nicht, dass ein “Superuser” nicht kontrollieren darf, ob hinter einem Willen
überhaupt “legitimierte” Menschen aus Fleisch und Blut stecken.

Ich denke, gerade im Spannungsfeld “Mensch/Person” sollte hier ein Ansatz in der CH
gefunden werden, wie wir auch die Wahlmanipulationen in der Schweiz zu Fall bringen
können.

Siehe hier:

http://www.fpoe.at/fileadmin/user_upload/global/Wahlanfechtung_2016.pdf



Auszug:

Gemäß Artikel 60 Abs 1 letzter Satz iVm Artikel 26 Abs 6 B-VG genügt es für die Briefwahl, wenn die Identität des Antragstellers „glaubhaft“ gemacht wird. Obwohl diese Bestimmung im (einfachen) Verfassungsrang besteht, ist sie verfassungswidrig, weil sie dem Kern der Ver- fassung, zu dem das demokratische Prinzip der Bundesverfassung gehört, widerspricht. Es ge- nügt nicht, die Identität des Wählers glaubhaft zu machen, sondern es wird vom Kern der Bundesverfassung implizit der einwandfreie Nachweis der Identität gefordert. Der Nachweis der einwandfreien Identität ist auch in § 67 NRWO so geregelt.

Man kann es drehen und wenden wie man will: Wenn die bloße Glaubhaftmachung ausreicht, dann besteht einWertungswiderspruch zum Erfordernis des Nachweises der einwandfreien Identität, der in § 67 NRWO für die Präsenzwahl festgelegt ist. Damit wird für denselben Sachverhalt eine verschiedene (gleichheitswidrige) Regelung getroffen. Entweder ist die „Glaubhaftmachung“ wegen Widerspruches gegen den Kern der Verfassung verfassungswidrig oder § 67 NRWO verstößt gegen den Gleichheitssatz. Das Ergebnis ist immer: Dem Erfordernis eines „persönlichen, gleichen und geheimen“ Wahlrechtes genügt die Regelung nicht.


B & S
Böhmdorfer Schender Rechtsanwälte GmbH
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8. Juni 2016
FPÖ2/Wahlanfecht / B/sw / 31
PRESSEINFORMATION
I. Gründe für die Anfechtung des zweiten Wahlganges der Bundespräsidentschaftswahl am
22.05.2016
1. Mahnende Worte des HBP Dr. Heinz Fischer über die gehäuften Unregelmäßigkeiten
2. Wahlanfechtung ist demokratisches Recht und demokratische Pflicht
3. Wahlanfechtung, Antragsteller und Entscheidungsfrist des VfGH
4. Voraussetzungen für die Aufhebung der Wahl
5. Erhoffte Rechtsbereinigung
6. Wahlrecht ist rechtsstaatliche Visitenkarte
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II. Schwerpunkte der geltend gemachten Anfechtungsgründe
1. Verfassungswidrige Bestimmungen des Wahlrechtes hinsichtlich der Antragslegitimation und
der vorgegebenen Fristen
1.1. Zur Antragslegitimation
Nach der derzeitigen – als verfassungswidrig bekämpften – Rechtslage ist nur der Zustellbevollmächtigte
(HC Strache), nicht jedoch der Kandidat (Ing. Norbert Hofer) und/oder Wähler
antragslegitimiert für eine Wahlanfechtung (siehe Punkt II. 1.1.).
1.2. Zu den verfahrensrechtlichen Fristen bei der gegenständlichen Wahlanfechtung
Sowohl die einwöchige Frist für die Wahlanfechtung als auch die vierwöchige Entscheidungsfrist
für den VfGH widersprechen dem rechtsstaatlichen Prinzip und sind verfassungswidrig
(siehe Punkt II. 1.2.).
2. Die Rolle der Briefwahlkarten bei der Bundespräsidentschaftswahl 2016
2.1. Verfassungswidrige Regelungen bezüglich Briefwahlkarten und der Wahlkarten
Im Zusammenhang mit Briefwahlkarten und Wahlkarten bestehen zahlreiche Manipulationsmöglichkeiten,
die im Widerspruch zum rechtsstaatlichen und demokratischen Prinzip der
Bundesverfassung stehen (siehe Punkt II. 2.).
3. Verfassungswidrigkeit der Briefwahlregelung auch in Hinblick auf die Wahlrechtsausübung
besachwalterter Personen
Die Manipulationsmöglichkeiten bestehen im besonderen Maße bei der Wahlrechtsausübung
von Personen, für die ein Sachwalter gerichtlich bestellt wurde. Darüber hinaus ist nicht gesetzlich
geregelt, wer für eine besachwalterte Person eine Wahlkarte beantragen darf und ob
besachwalterte Personen die für die Briefwahl erforderliche eidesstattliche Erklärung rechtswirksam
abgeben können (siehe Punkt II. 3.).
4. Gesetzwidriger Vorgang: Durchsickern der Wahlergebnisse am Wahltag vor Veröffentlichung
durch die Massenmedien mit Auswirkung auf das Wahlverhalten
Durchsickern der Wahlergebnisse vor Veröffentlichung in den Massenmedien: Das Bekanntwerden
von Wahlergebnissen am Wahltag ab ca. 11:00 Uhr beeinflusste das Wahlverhalten
der Wähler (siehe Punkt II. 4.).
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5. Gesetzwidrige Vorgänge: Konkrete (in dem Wahlanfechtungsschriftsatz geltend gemachte)
Gesetzesverletzungen
– In 94 von 117 Bezirkswahlbehörden wurden Gesetzwidrigkeiten festgestellt;
– In 82 von 117 Bezirkswahlbehörden waren die Briefwahlkarten im Zeitpunkt des gesetzlich
normierten Beginns der Sitzung der Bezirkswahlbehörden zur Auszählung der Wahlkarten
bereits in nichtige und auszuzählende Wahlkarten vorsortiert, 573.275 eingelangte
Wahlkarten betroffen waren;
– In 11 Bezirkswahlbehörden waren die Stimmkuverts vor der Auszählung geöffnet und die
Stimmkuverts aus den Wahlkartenkuverts bereits entnommen usw. (siehe Punkt II. 5.);
– Weitere im Anfechtungsschriftsatz aufgezeigte relevante Wahlrechtsverletzungen
6. Zusammenfassung
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I. Gründe der Anfechtung des zweiten Wahlganges
der Bundespräsidentschaftswahl am 22.05.2016
1. Mahnende Worte des HBP Dr. Heinz Fischer über gehäufte Unregelmäßigkeiten.
Nachdem die ersten Fakten über Unregelmäßigkeiten bei der Bundespräsidentschaftswahl
hervorkamen, sprach Bundespräsident Dr. Heinz Fischer von der „unakzeptablen Nichteinhaltung
klarer Rechtsvorschriften“ („DiePresse“ vom 02.06.2016).
Tatsächlich gibt es eine Häufung von Unregelmäßigkeiten und unfassbarer Schlampereien, die
das Ansehen Österreichs als Rechtsstaat in Frage stellen. Die österreichische Verfassung garantiert
die Abhaltung von freien und geheimen Wahlen, Wahlergebnisse sind vom Verfassungsgerichtshof
gemäß Artikel 141 B-VG zu überprüfen.
Bei eingehender Betrachtung ergibt sich außerdem, dass eine Reihe von Regelungen, insbesondere
jene, die die Briefwahl betreffen, verfassungswidrig sind.
2. Wahlanfechtung ist demokratisches Recht und demokratische Pflicht
Eine Wahlanfechtung ist nicht nur ein demokratisches Recht, sondern auch eine demokratische
Verpflichtung einer politischen Partei. Dies insbesondere dann, wenn die Prinzipien des
Wahlrechtes, nämlich das allgemeine, gleiche, unmittelbare, persönliche, freie und geheime
Wahlrecht verletzt werden. Diese Kontrollfunktion des Verfassungsgerichtshofes ist unverzichtbar.

3. Wahlanfechtung, Antragsteller und Entscheidungsfrist des VfGH
Der Wahlanfechtungsantrag des Zustellungsbevollmächtigten Heinz-Christian Strache, des Ing.
Norbert Hofer als einer der beiden Kandidaten und eines Wählers richtet sich auf die Aufhebung
des zweiten Wahlganges.
Der Verfassungsgerichtshof wird nach derzeitiger Rechtslage binnen vier Wochen entscheiden
müssen.
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4. Voraussetzungen für die Aufhebung der Wahl
Der Wahlanfechtung ist grundsätzlich stattzugeben, wenn bei der Wertung von Stimmen als
ungültig oder gültig das Wahlergebnis beeinflusst werden konnte. Dass die Rechtswidrigkeit
das Ergebnis tatsächlich beeinflusst hat, braucht nicht nachgewiesen werden (Holzinger/Kommenda,
Verfassung-Kompakt, Linde Verlag, 2. Auflage).
5. Erhoffte Rechtsbereinigung
Die Wählerinnen und Wähler haben einen Anspruch auf ein mangelfreies Wahlrecht und verfassungskonforme
Fristen, wenn sie das Kontrollrecht des VfGH in Anspruch nehmen. Beides
liegt nicht vor.
6. Wahlrecht ist rechtsstaatliche Visitenkarte
Die Bundespräsidentenwahl 2016 ist, wie immer dieses Verfahren ausgeht, eine fatale Visitenkarte
des österreichischen Rechtsstaates.
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II. Schwerpunkte der geltend gemachten Anfechtungsgründe
1. Verfassungswidrige Bestimmungen des Wahlrechtes hinsichtlich der vorgegebenen Fristen
Vorbemerkung:
Kandidaten (hier: Ing. Norbert Hofer) und Wähler (hier RA Dr. Christoph Luisser) sind entgegen
dem rechtsstaatlichen Prinzip von der Anfechtung ausgeschlossen. Das ist verfassungswidrig.
1.1. Zur Antragslegitimation
– Ing. Norbert Hofer war Kandidat für die Bundespräsidentschaftswahl ist aber nach der derzeitigen
gesetzlichen Regelung (verfassungswidriger Weise) nicht anfechtungslegitimiert. Nach
derzeitiger Rechtslage ist nur der „Zustellungsbevollmächtigte“ HC Strache anfechtungsberechtigt.
Der Begriff des Zustellungsbevollmächtigten stammt aus dem (hier nicht anzuwendenden)
Listenwahlrecht. Eine Liste muss einen Vertreter haben, um unter anderem das Wahlanfechtungsrecht
geltend zu machen.
Bei der Bundespräsidentenwahl gibt es keine Listen sondern Persönlichkeiten, die sich dieser
Wahl stellen. Eine Vertretung durch einen Zustellbevollmächtigten ist bei einer Wahl um Persönlichkeiten
nicht erforderlich. Es hat Ing. Norbert Hofer deshalb bei verfassungsrechtlich
richtiger Betrachtung eine uneingeschränkte Anfechtungslegitimation zuzukommen. Art 141
B-VG enthält keine Einschränkung der Anfechtungslegitimation.
– § 21 Abs 2 BPräsWG gibt auch Wahlberechtigten („Wählern“) keine ausdrückliche Anfechtungslegitimation.
Auch hier gilt wieder: Art 141 B-VG kennt keine Einschränkung der Anfechtungslegitimation.
Diese ist Wählern schon aus rechtsstaatlichen Gründen einzuräumen, weil
es ein fundamentaler Wahlgrundsatz ist, dass, wer aktiv wahlberechtigt ist, auch die Legitimation
hat, den Wahlvorgang überprüfen zu lassen.
1.2. Zu den verfahrensrechtlichen Fristen bei der gegenständlichen Wahlanfechtung
– Der VfGH muss gemäß (§ 21 Abs 2 3. Satz BPräsWG) binnen längstens 4 Wochen (§ 21 Abs 2 3.
Satz BPräsWG) über den Wahlanfechtungsantrag entscheiden. Dabei muss er gegebenenfalls
von Amts wegen Normprüfungsverfahren einleiten und unter anderem eine Äußerung der
Bundesregierung im implizierten Normprüfungsverfahren einholen. Das ist innerhalb von 4
Wochen schlechthin unmöglich. Der VfGH könnte diese 4-wöchige Frist nur einhalten, wenn er
vom Normprüfungsverfahren – auch bei Vorliegen von Bedenken – absieht. Das widerspricht
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Art 140 Abs 1 Z 1 lit b B-VG, welcher implizierte/amtswegige Normprüfungsverfahren aus Anlass
jedes beim VfGH anhängigen Verfahrens hinsichtlich der dort präjudiziellen Bestimmung
erlaubt (vgl. Rohregger in Korninek/Holoubek [Hrsg], Bundesverfassungsrecht Art 140 B-VG Rz
110 in Fn 279 mwN).
– Gemäß § 21 Abs 2 1. Satz BPräsWG muss eine Wahlanfechtung binnen einwöchiger Frist (Einlangedatum
beim VfGH!) ab Veröffentlichung der endgültigen Ergebnisse erfolgen. Außerdem
ist damit die Wahlanfechtungsbefugnis „verbraucht“, was heißt, dass danach keine weiteren
Rechtsverstöße mehr vorgebracht werden können.
Es ist faktisch unmöglich, alle Anfechtungsgründe und Beweismittel für eine Anfechtungsschrift
binnen einer Woche vollumfassend zu sammeln und vorzutragen. Diese Frist ist unangemessen
kurz. Ein Kandidat, der nicht über einen Parteiapparat verfügt, ist vollkommen chancenlos.
Diese Fristen bedeuten eine faktische Einschränkung des Anfechtungsrechtes. Dies steht im
Widerspruch zum rechtsstaatlichen Prinzip.
Nationalratswahlen können im Gegensatz dazu (§ 68 Abs 2 VfGG) binnen 4 Wochen „nach Beendigung
des Wahlverfahrens“ angefochten werden. Die Differenz zu einer Woche bei BPWahlen
ist unverständlich, die einwöchige Frist bei BP-Wahlen unangemessen kurz. Für die
Fristendifferenzierung gibt es keinen sachlichen Rechtfertigungsgrund (Widerspruch zu Art 7
Abs 1 B-VG). Der NR ist für 5 Jahre gewählt, der BP Wahl für 6 Jahre. Auch aus diesem Vergleich
lässt sich die Fristendifferenzierung nicht rechtfertigen.
Auch der derzeitige Präsident des Verfassungsgerichtshofes ist im Schrifttum der Auffassung,
dass die aufgezeigten Fristen problematisch sind (Holzinger in Korinek / Holoubek, B-VG,
Kommentar, Rz 38 zu Artikel 60 B-VG).
Zusammenfassung der Punkte 1.1. und 1.2.:
Es wird deshalb beim Verfassungsgerichtshof aus Anlass der Wahlanfechtung angeregt, dass
der Gerichtshof von Amtswegen eine Prüfung dieser hier aufgezeigten offenkundig verfassungswidrigen
Fristen (eine Woche Anfechtungsfrist, vier Wochen Entscheidungsfrist) vornehmen
möge.
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2. Die Rolle der Briefwahlkarten bei der Bundespräsidentschaftswahl 2016
Vorbemerkung Gegenüberstellung Urnenwahl – Briefwahl:
„Herkömmliche Wahl“ bzw. „Urnenwahl“ (Stimmabgabe in der Wahlzelle):
• Die Wahlbehörde besteht aus Vertretern der wahlwerbenden Parteien.
• Die Identität des Wählers wird (auch anhand des Wählerverzeichnisses) überprüft.
• Der Wähler nimmt den Stimmzettel entgegen und geht in die Wahlzelle. Dort trifft er seine
Wahl. Danach wirft er das Kuvert in die Wahlurne ein.
• Das Mitwirken einer anderen Person ist ausgeschlossen.
• Unmittelbar nach Wahlschluss werden die in der Wahlurne befindlichen Stimmen ausgezählt.
Die Wegnahme oder Hinzufügung von Wahlkuverts und / oder Stimmen ist ausgeschlossen.

Diesem Sicherheitsstandard entspricht das Briefwahlverfahren nicht.
Bei der Briefwahl (Briefwahlregelung) ergeben sich insbesondere folgende Abschnitte und verfassungsrechtlichen
Probleme:
• Bei der Beantragung von Wahlkarten,
• Bei der Übermittlung der Wahlkarten an den Wahlberechtigten,
• Bei der „geheimen und persönlichen“ Ausfüllung der Wahlkarten,
• Bei der Erfassung und Aufbewahrung der Briefwahlkarten bis zur Auszählung,
• und bei der nachträglichen Auszählung der Briefwahlstimmen.
Artikel 60 Abs 1 letzter Satz iVm Artikel 26 Abs 6 B-VG lässt die Briefwahl ausdrücklich zu. Der
Verfassungsgerichtshof erkennt allerdings seit langem ein Spannungsfeld zum „persönlichen“
und „geheimen“ Wahlrecht (VfSg. 10.4/2/1985). Auch die (deutsche) „Ellwein-Kommission“
sprach von „Wahlfälschungen größeren Stils“ in Zusammenhang mit Briefwahlen.
Das Briefwahlrecht in der derzeitigen Ausgestaltung stellt derzeit das persönliche und geheime
Wahlrecht nicht sicher. Es ist in vielen Punkten verfassungswidrig.
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2.1. Verfassungswidrige Regelungen bezüglich der Briefwahlkarten und der Wahlkarten (bloße
„Glaubhaftmachung“ versus „einwandfreier Nachweis der Identität“)
– Gemäß Artikel 60 Abs 1 letzter Satz iVm Artikel 26 Abs 6 B-VG genügt es für die Briefwahl,
wenn die Identität des Antragstellers „glaubhaft“ gemacht wird. Obwohl diese Bestimmung
im (einfachen) Verfassungsrang besteht, ist sie verfassungswidrig, weil sie dem Kern der Verfassung,
zu dem das demokratische Prinzip der Bundesverfassung gehört, widerspricht. Es genügt
nicht, die Identität des Wählers glaubhaft zu machen, sondern es wird vom Kern der
Bundesverfassung implizit der einwandfreie Nachweis der Identität gefordert. Der Nachweis
der einwandfreien Identität ist auch in § 67 NRWO so geregelt.
Man kann es drehen und wenden wie man will: Wenn die bloße Glaubhaftmachung ausreicht,
dann besteht ein Wertungswiderspruch zum Erfordernis des Nachweises der einwandfreien
Identität, der in § 67 NRWO für die Präsenzwahl festgelegt ist. Damit wird für denselben
Sachverhalt eine verschiedene (gleichheitswidrige) Regelung getroffen. Entweder ist die
„Glaubhaftmachung“ wegen Widerspruches gegen den Kern der Verfassung verfassungswidrig
oder § 67 NRWO verstößt gegen den Gleichheitssatz. Das Ergebnis ist immer: Dem Erfordernis
eines „persönlichen, gleichen und geheimen“ Wahlrechtes genügt die Regelung nicht.
– Für die Wahlkartenausstellungen genügt die „Glaubhaftmachung“ (§ 5 a Abs 4 BPräsWG).
Wer auf die Personalurkunden einer anderen Person Zugriff hat (Pass etc.) kann für diese eine
Wahlkarte beantragen und diese bei Zusendung „abfangen“. Das gilt insbesondere für Heimpersonal
eines Alten- und Dementenheimes und ähnliche Einrichtungen.
Das Modell ist geläufig: Im Namen eines anderen wird eine Wahlkarte beantragt, die an die
Adresse gesandte Wahlkarte wird von wem auch immer an sich genommen und an Stelle des
Heiminsassen oder Mitbewohners wird eine Stimme abgegeben. Das Verfahren ist zwar strafbar,
aber risikolos. Wahlkarten sind nämlich nicht durch RSa zuzustellen, sondern bloß mittels
„eingeschriebenem“ Brief (§ 5 a Abs 8 Z 4 BPräsWG). Der Gesetzgeber kalkuliert diesen Vorgang
sogar, denn nach § 5 a Abs 13 BPräsWG kann jeder Wahlberechtigte bis 29 Tage nach der
Wahl bei der Gemeinde die Auskunft darüber verlangen, „ob für ihn eine Wahlkarte ausgestellt
worden ist“. Die Rücksendung erfolgt nicht in der qualifizierten Form der „hoheitlichen Zustellung“,
sondern wird „postalisch“ versendet („eingeschriebene Briefe“).
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Der Gesetzgeber nimmt damit in Kauf, dass die Wahlkarte nicht in die Hände des Wahlberechtigten
gelangt.
Zusammenfassend: Die gesetzliche Regelung bedeutet eine Einladung zur Manipulation. Offensichtlich
wird von dieser gehörig Gebrauch gemacht. Als zusätzliche Verwirrung regeln § 5 a
Abs 4 und Abs 8 Z 6 des BPräsWG, dass eine Wahlkarte auch von einer bevollmächtigten Person
abgeholt werden kann. Auch das widerspricht dem Grundsatz des persönlichen Wahlrechtes
(Artikel 60 Abs 1 B-VG).
– Überprüfung der eidesstättigen Erklärungen
(„…erkläre ich eidesstattlich, dass ich den inliegenden amtlichen Stimmzettel persönlich, unbeobachtet
und unbeeinflusst ausgefüllt habe“)
Mittels eidesstättiger Erklärung muss die persönliche und unbeobachtete Stimmrechtsaus-
übung dargetan werden.
Widerlegt kann sie nur dadurch werden, dass der Beweis erbracht wird, dass sie „nachweislich
nicht durch den Wahlberechtigten abgegeben wurde“. Wie soll dieser Nachweis (von wem?)
geführt werden. Im Ergebnis wird nur geprüft (§ 14 a Abs 1 BPräsWG), ob sie „vorliegt“. Von
wem sie stammt, ist nicht überprüfbar (Stern, juridikum 2009, 72 [73]).
– Über diese Beispiele hinaus existieren weitere Manipulationsmöglichkeiten.
3. Verfassungswidrigkeit der Briefwahlregelung auch in Hinblick auf die Wahlrechtsausübung
besachwalterter Personen
In Österreich ist für mehr als 60.000 Menschen ein Sachwalter gerichtlich bestellt, weil diese
unter einer psychischen Erkrankung oder einer geistigen Behinderung leiden. In jenen Angelegenheiten,
für die der Sachwalter bestellt ist, haben die betroffenen Personen keine freie Entscheidungsfähigkeit
(Entfall der Geschäftsfähigkeit)
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Als Wirkungskreise für Sachwalter kommen in Betracht:
– Vertretung vor Ämtern, Behörden und Gerichten
– Vermögensverwaltung
– Liegenschafts- /Gutsverwaltung
– Personensorge
– Bestimmung des Wohnortes
– Zustimmung zu medizinischen Maßnahmen
Nicht in Betracht kommen höchstpersönliche Bürger- und Freiheitsrechte. Dazu zählt auch das
Wahlrecht. Unabhängig von der Schwere der psychischen Erkrankung oder der geistigen Behinderung
verlieren besachwalterte Personen nicht ihr Wahlrecht.
Die Verfassungswidrigkeit ergibt sich aus folgenden Gründen:
1.) Eine Wahlkarte muss bei der Gemeinde beantragt werden. Das ist ein Behördenkontakt. Es
ist im Gesetz nicht geregelt, ob eine Person, die für Vertretung vor Ämtern, Behörden und Gerichten
einen Sachwalter hat, die Wahlkarte selbst bestellen kann oder ob dies der Sachwalter
machen muss.
2.) Bei der Briefwahl muss eine eidesstattliche Erklärung abgegeben werden. Auch hier ist
nicht geregelt, ob eine besachwalterte Person eine eidesstaatliche Erklärung überhaupt
rechtswirksam abgegeben kann oder ob ihr die dafür notwendige Geschäftsfähigkeit fehlt.
3.) Insbesondere müssen die Besachwalterten davor geschützt werden, dass andere Personen
ihren eigenen politischen Willen durch Einflussnahme auf den Besachwalterten geltend machen.
4. Gesetzwidriger Vorgang: Durchsickern der Wahlergebnisse am Wahltag vor Veröffentlichung
durch die Massenmedien mit Auswirkung auf das Wahlverhalten
Das Wahlrecht muss frei und geheim sein (Artikel 60 Abs 1 B-VG, Art 3 1. ZP EMRK, Art 8
Staatsvertrag von Wien). Es ist Grundbaustein und Kernbestandteil des Art 1 B-VG („demokratisches
Prinzip“) und reicht über das einfache Verfassungsrecht hinaus.
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Ab 11:00 Uhr sickerten Wahlergebnisse durch, gegen Mittag stand für die APA fest und wurde
auch veröffentlicht, dass ein Kandidat (Ing. Norbert Hofer) uneinholbar vorne liege. Die Primäradressaten
dieser Informationen (Quelle: BMI) waren Meinungsforscher, Journalisten und
alle, die mit den Wahlergebnissen aktiv oder passiv vor 17:00 Uhr zu tun hatten. Die Verbreitung
dieser Informationen erfolgte in Windeseile über Twitter, Telefon, SMS, E-Mail und alle
Nicht-Massen-Medien. Viele Wähler wurden aufgrund dieser Informationen beeinflusst und
dadurch wurde das Wahlergebnis verändert.
Um 14:31 Uhr erfolgte die APA-Meldung, dass Norbert Hofer vor der Wahl zum neuen Bundespräsidenten
stehe und dass er nach ersten Hochrechnungen kaum noch einzuholen sei. Um
15:41 erfolgte die APA-Meldung, dass Hofer mit 51,1 Prozent ziemlich sicher Wahlsieger sei.
5. Gesetzwidrige Vorgänge: Konkrete (in dem Wahlanfechtungsschriftsatz geltend gemachte)
Gesetzesverletzungen
Der dargestellte, durch das BPräsWG gesetzlich vorgegebene und durch den Erlass des BMI
näher ausgeführte Modus der Auszählung der Wahlkarten wurde flächendeckend im ganzen
Wahlgebiet (Bundesgebiet) in mehrfacher Hinsicht verletzt:
– In 94 von 117 Bezirkswahlbehörden wurden Gesetzwidrigkeiten festgestellt.
– In 82 von 117 Bezirkswahlbehörden waren die Briefwahlkarten im Zeitpunkt des gesetzlich
normierten Beginns der Sitzung der Bezirkswahlbehörden zur Auszählung der Wahlkarten
(23.05.2016, 09:00 Uhr, und somit zu Beginn der Sitzung der Bezirkswahlbehörde) bereits in
nichtige und auszuzählende Wahlkarten vorsortiert. Dies betrifft 573.275 eingelangte Wahlkarten.
– In 17 Bezirkswahlbehörden waren die Briefwahlkarten vor Beginn der Auszählung bereits ge-
öffnet. Davon betroffen sind 120.067 eingelangte Wahlkarten.
– In 11 Bezirkswahlbehörden waren die Wahlkartenkuverts vor der Auszählung geöffnet und
die Stimmkuverts aus den Wahlkartenkuverts bereits entnommen. Davon betroffen sind
80.953 eingelangte Wahlkarten.
– In 4 Bezirkswahlbehörden waren zum amtlichen Beginn der Sitzung am 23.05.2016, 09:00
Uhr die Wahlkartenstimmen bereits ausgezählt. Davon betroffen sind 30.295 eingelangte
Wahlkarten.
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– In 7 Bezirkswahlbehörden erfolgte die Auszählung nicht durch die Bezirkswahlbehörde, sondern
durch nicht zuständige Personen. Davon betroffen sind 58.374 eingelangte Wahlkarten.
6. Zusammenfassung: Von dem gesetzwidrigen vorzeitigen Aussortierungsvorgang sind insgesamt
573.275 eingelangte Wahlkarten betroffen.

Microcrédit, mais dangers des intérêts !

Femmes africaines unies contre le microcrédit, l’exploitation des plus pauvres.

La seule solution, de vrais monts-de-piétés

19 juin par Fátima Martín , Femenino Rural

Être femme, pauvre et africaine. Voici les trois critères favoris des vautours du microcrédit qui, sous prétexte de lutter contre la pauvreté et avec la bénédiction d’organismes comme les Nations Unies (PNUD), USAID ou encore la Banque européenne d’investissement, les escroquent, les endettent et les ruinent. Leurs victimes font l’objet de menaces et se voient même incarcérées, comme au Mali, elles perdent leur famille, tombent dans la prostitution, se suicident, comme au Maroc, ou se sont surendettées pour ne pas mourir sans pouvoir se payer une césarienne, comme au Congo Brazzaville. Désormais, les femmes africaines de divers pays conjuguent leurs forces pour se libérer de l’asservissement de la microfinance. Nous avons eu l’opportunité de rencontrer et d’interviewer Fatima Zahra du Maroc, Amélie du Congo Brazzaville, Émilie du Bénin et Fatimata du Mali à l’occasion de l’Assemblée mondiale du réseau international du Comité pour l’abolition des dettes illégitimes (CADTM) organisée en avril dernier à Tunis. Elles nous y ont fait part de leurs expériences respectives.

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Fatimata Boundy est une enseignante retraitée malienne. Elle affirme que des dizaines de femmes sont incarcérées dans son pays faute de pouvoir faire face aux dettes découlant de microcrédits représentant environ 150.000 francs CFA (soit 228 euros). Ces femmes se consacrent généralement à une activité informelle, un petit commerce, de la vente ambulante, etc. Quand elles ne parviennent plus à payer les intérêts abusifs qui leur sont exigés, elles font l’objet de pressions et se voient confisquer leurs biens, voire même emprisonner. Aucun procès n’a encore eu lieu. « Nous avons lancé un appel à la solidarité internationale. Une rencontre de femmes se tiendra d’ailleurs au Mali en 2017 », nous assure Fatimata.
Cet événement fera suite à la Caravane internationale des femmes contre le microcrédit organisée dans la région de Ouarzazate au Maroc en 2014. Fatimata avait pu y écouter les témoignages de victimes marocaines. « Suite à ses dettes, l’une de ces femmes a perdu son travail et son mari. Son fils unique n’a alors eu d’autre choix que celui de partir à l’aventure. Je me suis mise à sa place et sa douleur m’a envahie. Ce jour-là, j’ai pleuré. », raconte-t-elle.

Fatima Zahra : « La finance internationale possède des intérêts stratégiques au Nord et au Sud. La pauvreté est son marché. »

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Fatima Zahra, étudiante marocaine de français âgée de 30 ans, nous explique que les agents des structures de microfinance font contracter des microcrédits dont les taux d’intérêt atteignent jusque 45 % à des femmes qui ne savent ni lire ni écrire. Ils n’hésitent pas à visiter leurs domiciles pour y identifier les éventuelles possessions de valeur faisant office de garantie. Une fois que ces femmes ne sont plus en mesure de payer, ils reviennent les voir chez elles et les forcent à vendre leurs biens. « Certaines se prostituent, d’autres se suicident ou fuient leur foyer en raison de l’humiliation et perdent donc leur famille. Les enfants subissent aussi de plein fouet les conséquences des microcrédits, contraints de mettre un terme à leurs études pour aider leurs mères à rembourser. Ces institutions de microcrédit vont jusqu’à proposer des emprunts à des élèves encore au lycée. Les conséquences sont à la fois psychologiques et sociales », explique-t-elle.
Avec 12 institutions, plus d’un million de clients actifs et une exposition de 500 millions d’euros, le secteur de la microfinance au Maroc est le plus dynamique de la région MENA (Moyen-Orient et Nord de l’Afrique), d’après Jaïda (le Fonds de financement des organismes de micro-finance au Maroc). Son site web indique d’ailleurs sans aucune gêne que « le taux d’intérêt est libéralisé ».
Les institutions locales de microfinance sont protégées par le régime dictatorial, le Majzén, financées par le secteur financier marocain (Bank-Al-Maghrib) ou la CDG (Caisse de Dépôt et de Gestion), par le secteur financier étranger et même subventionnées par des organisations internationales comme le Programme des Nations Unies pour le développement (PNUD), l’Agence des États-Unis pour le développement international de USA (USAID), la Banque européenne d’investissement (BEI) et l’Agence espagnole de coopération internationale au développement (AECID).

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Ilustración : Eduardo Luzzatti

Par exemple, parmi les actionnaires fondateurs de Jaïda figurent des entités allemandes et françaises sensées soutenir le développement comme la KfW (la banque de développement allemande), la CDC (Caisse de Dépôts et Consignations) et l’AFD (Agence française de développement). Il n’est pas rare de trouver également derrière ces institutions de microcrédit d’importantes personalités nationales ou internationales. L’association de microcrédit INMAA est liée à l’ONG AMSED et à PlanetFinance, du ’parrain’ Jacques Attali, fondateur d’Action contre la faim, alors que Al Amana a élevé au titre de président d’honneur Driss Jettu, ancien premier ministre du Maroc sous Mohamed VI.
« La finance internationale possède des intérêts stratégiques au Nord et au Sud. La pauvreté est son marché », affirme Fatima Zahra. Elle estime que le mouvement des associations des victimes du microcrédit est très important pour « des femmes qui sont parvenues à se libérer de tous les dogmes patriarcaux, à sortir dans la rue pour lutter contre les politiques néolibérales et cesser de rembourser. Des femmes qui se rebellent contre l’austérité imposée par le Fonds Monétaire International (FMI) et la Banque mondiale (BM), les véritables responsables. Nous n’avons pas remporté toutes les batailles mais nous poursuivons la lutte. »
« Soit les femmes s’endettent au travers de microcrédits pour bénéficier d’assistance médicale, soit elles meurent faute de pouvoir se payer une césarienne. »
Amélie Kiyindou, représentante pharmaceutique au Congo Brazzaville, explique comment son pays a accepté l’Initiative pour les pays pauvres très endettés (PPTE) du FMI et de la BM. Vu le manque d’investissements dans les programmes sanitaires, les femmes doivent y choisir entre s’endetter au travers de microcrédits pour bénéficier de l’assistance médicale ou mourir faute de pouvoir se payer une césarienne.

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« Les microcrédits se présentent comme une voie pour sortir de la pauvreté mais dans les faits, les intérêts obligent les femmes à rembourser plus que ce qu’elles gagnent, de sorte à ce qu’elles enchaînent les emprunts. Celles qui sont conscientes des conséquences néfastes tâchent d’informer la population sur les risques du cercle vicieux de l’endettement », ajoute-t-elle. Étonnamment, le FMI promeut des conférences intitulées « Finance pour tous : Promouvoir l’inclusion financière en Afrique centrale » qui encouragent les femmes, piliers de leurs familles, à tomber dans les griffes de la microfinance.
« Le FMI et la BM ont surendetté mon pays. Désormais, la même austérité fait son chemin au Nord. »

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Émilie Atchaka, paysanne du Bénin, a trouvé une issue autogérée aux besoins de financement des femmes de sa communauté. Son mari s’est retrouvé sans emploi suite aux programmes d’ajustement structurel draconiens imposés par le FMI à son pays depuis 1989. Mère de quatre enfants, elle a alors dû ramener seule de quoi faire vivre toute la famille. S’inspirant d’un système de collecte traditionnel en Afrique appelé la tontine, elle a fondé le Cercle d’Autopromotion pour un Développement Durable (CADD), « notre propre banque de femmes qui se destinent à la formation », qui applique de faibles intérêts. « Nous avons mis sur pied cette alternative car le gouvernement n’assume pas sa responsabilité », déclare-t-elle.
Émilie raconte que les entreprises de microcrédit vont jusqu’à donner publiquement à la radio les noms des femmes qui ne parviennent pas à rembourser leurs emprunts. Pour elle, « tout cela nous fait beaucoup réfléchir. Le FMI et la BM ont surendetté mon pays. Leurs programmes d’ajustement structurel ont poussé les femmes à contracter des microcrédits, financés de surcroît par la banque mondiale. Cet instrument les ruine, les mène jusqu’au surendettement et à l’appauvrissement. Il ne possède aucune dimension sociale et vise le seul profit. Désormais, la même austérité fait son chemin au Nord, une austérité qui n’entraîne aucun développement. Tous les peuples doivent se méfier de ces institutions de microcrédit, qui sont les petites mains de la banque mondiale. Il faut opérer un suivi strict de ces institutions et les éliminer. »
Traduction : Sarah Berwez

Auteur.e


Fátima Martín 

journaliste, est membre du CADTM et de la PACD, la Plateforme d’Audit Citoyen de la Dette en Espagne (http://auditoriaciudadana.net/). Elle est l’auteure, avec Jérôme Duval, du livreConstrucción europea al servicio de los mercados financieros, Icaria editorial 2016. Pour rappel, voir son dernier article : Una bomba de austeridad



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Femenino Rural 

Femenino Rural – El blog de la mujer rural del siglo XXI

Dettes à intérêts, des monstres juridiques iniques.

…Le prêt à intérêt est donc un « monstre » juridique, un hybride contradictoire.

D’un côté, le prêteur n’est pas considéré comme propriétaire de la somme prêtée, puisqu’il n’a pas part aux pertes.

De l’autre, le prêteur est considéré comme propriétaire de la somme prêtée, puisqu’il a part aux profits.

Le prêt à intérêt introduit donc une incohérence — et constitue par conséquent un corps étranger — dans l’ordre juridique.

L’intérêt rompt l’équilibre des prestations entre les parties, ce qui fait du prêt à intérêt un contrat « lésionnaire » ou « léonin », c’est-à-dire un contrat inéquitable par lequel une partie (le prêteur) se taille « la part du lion » au détriment de l’autre partie (l’emprunteur).

http://www.salve-regina.com/Chretiente/Le_pret_a_interet_Ramelet.htm

( NdE: les partenaires sont de plus en plus inégaux, le contrat empire avec le temps, de manière exponentielle, 1+i puissance n années…  117 fois le capital sur 50 ans à seulement 10 %, c’est la cause principale de la crise, les citoyens n’ont pas assez de pouvoir d’achat, A ne peut pas acheter  A+B sur la période de temps considérée, les banquiers contrôlent de plus en plus la réalité pour leurs objectifs égoîstes, ne pas partager et dépeupler la terre).

Prof. Dr. Jean de Siebenthal,
 EPFL, ETH, Univ. Lausanne, CH

Existe-t-il des alternatives équitables au prêt à intérêt et aux autres pratiques usuraires ? 
Pour une rémunération équitable du capital

Dans l’encyclique Vix pervenit, Benoît XIV ne se contente pas de condamner le prêt à intérêt, il indique aussi des alternatives. Voici ce qu’il écrit : « On pourra souvent investir et utiliser son argent de façon régulière par d’autres contrats, distincts de par leur nature du contrat de prêt, soit pour obtenir des revenus annuels, soit aussi pour faire un commerce ou des affaires licites, et en percevoir des gains honorables »[23]. En effet — nous l’avons dit dès le départ — la doctrine catholique ne condamne pas la rémunération du capital en tant que telle, mais uniquement cette forme particulière qu’est le prêt à intérêt, ainsi que d’autres formes de rémunération du capital qui lui sont apparentées. Quels sont ces « autres contrats » permettant de « percevoir des gains honorables » ?

Le contrat de société
Outre la rente foncière, qui est traitée ci-dessous, il s’agit principalement du contrat de société, qui permet de « faire un commerce ou des affaires licites » en « confiant son argent à autrui de façon à en tirer un profit légitime »[24]. Exemple typique : une personne qui a de l’argent – un investisseur – et une autre personne qui a un savoir-faire s’associent pour produire et vendre un bien ou un service. Les associés ou sociétaires « mettent en commun le gain et le dommage »[25]. En vertu du principe res perit domino, le fait que l’investisseur participe juridiquement aux pertes est le signe de son droit sur les apports engagés dans l’entreprise (parmi lesquels son argent). En vertu du principe res fructificat domino, ce droit sur les apports engagés lui donne celui de percevoir une part des profits réalisés par l’entreprise grâce à ces apports. Le contrat de société permet à l’investisseur de prétendre, légitimement cette fois, à une part des profits réalisés par d’autres avec son argent.

Qu’en est-il du prêt partiaire ?
Il existe une forme particulière de prêt à intérêt dont certaines modalités se rapprochent de celles du contrat de société. Il s’agit du prêt « partiaire » ou prêt « participatif », dont l’intérêt se calcule en proportion non pas de la somme prêtée mais du profit réalisé par l’emprunteur. Fondamentalement, le prêt partiaire est affecté du même vice rédhibitoire que le prêt à intérêt « classique » : le prêteur participe aux profits sans participer aux pertes, ce qui – rappelons-­le – est contradictoire, puisque cela signifie qu’il est à la fois propriétaire et non propriétaire. Néanmoins, le prêt partiaire a l’avantage par rapport au prêt à intérêt classique d’éviter de couler, en l’écrasant sous les frais financiers, une entreprise dont l’exploitation est temporairement déficitaire voire insuffisamment bénéficiaire, puisqu’il n’y a pas d’intérêts à payer s’il n’y a pas de profit réalisé[26].
On pourrait d’ailleurs rapprocher encore le prêt partiaire du contrat de société en prévoyant une certaine forme de participation du prêteur aux pertes subies par l’emprunteur[27].

Obligations ou actions ?
Celui qui acquiert une obligation prête à intérêt le montant nominal à la société émettrice. C’est donc de l’usure. Au contraire, celui qui acquiert une action, ou tout autre titre représentant une part du capital de la société émettrice, accepte de participer aux éventuelles pertes de cette dernière. Si la société ne dégage pas de bénéfices, il ne touche pas de dividendes (alors que les intérêts des obligations sont versés de toute façon). Si la société fait faillite, il ne récupère quelque chose que si les créanciers, parmi lesquels les détenteurs d’obli­gations, ont été intégralement remboursés. Le fait que l’actionnaire participe juridiquement aux pertes est le signe de son droit sur les actifs de la société (res perit domino). Ce droit sur les actifs lui donne le droit de percevoir une part des profits réalisés par la société (res fructificat domino). L’actionnariat, qui est la forme la plus courante de contrat de société, n’est donc pas usuraire[28].

Hypothèque ou rente foncière ?
Le prêt hypothécaire n’est rien d’autre qu’un prêt à intérêt garanti par un gage immobilier. Toutefois, il serait possible de transformer cette pratique usuraire en une autre qui ne l’est pas : la rente foncière, laquelle permet, écrit Benoît XIV dans l’encyclique Vix pervenit,
« d’obtenir des revenus annuels »[29] non usuraires. La bulle Cum onus, promulguée par Pie V le 15 janvier 1569, assimile la rente foncière à une vente d’usufruit[30]. Le propriétaire d’un immeuble (terrain ou bâtiment) vend au rentier, contre une certaine somme versée par ce dernier au début du contrat, tout ou partie des revenus[31] que l’immeuble générera jusqu’au rachat de la rente, c’est-à-dire jusqu’à ce que le propriétaire mette fin au contrat en remboursant au rentier la somme que celui-ci a versée au début.
Prenons un exemple. Quelqu’un désire acheter une maison pour y habiter. Au lieu que la banque lui prête à intérêt tout ou partie de la somme nécessaire, elle lui donne tout ou partie de cette somme, charge à lui de verser périodiquement à la banque tout ou partie du revenu qu’il en tire, c’est-à-dire de l’argent qu’il économise en n’ayant pas à payer de loyer. Les versements ne prennent fin que lorsque le propriétaire rembourse à la banque la somme qu’elle lui a donnée pour acheter la maison.
La différence fondamentale entre le prêt hypothécaire et la rente foncière se concrétise en cas de perte partielle ou totale de la valeur de l’immeuble[32], que cette perte soit d’origine physique (dommage ou destruction) ou juridique (expropriation partielle ou totale). Si la vente de l’immeuble endommagé ne suffit pas à rembourser entièrement la dette, le créancier hypothécaire peut s’en prendre à l’ensemble du patri moine du débiteur et continuer à prétendre à son remboursement intégral même après la faillite de ce dernier. Le créancier hypothécaire assume donc un risque de pur fait. Au contraire, en cas de dommage physique ou juridique entraînant une diminution des revenus générés par l’immeuble, l’acheteur d’une rente voit sa rente réduite d’autant. Si l’immeuble disparaît[33], le contrat de rente s’éteint, sans que l’acheteur soit remboursé de la somme qu’il a versée au début du contrat. L’ache­teur de la rente assume donc juridiquement le risque de perte, ce qui manifeste son droit sur l’immeuble lui-même, droit sur l’immeuble qui légitime l’acheteur de la rente à percevoir tout ou partie des revenus que l’immeuble génère.
Signalons que le droit suisse connaît une institution très proche de la rente foncière : la « lettre de rente ». Cet instrument de crédit étant de moins en moins utilisé, même dans les quelques cantons catholiques de Suisse orientale où il a eu un relatif succès, en particulier à Lucerne, les autorités helvétiques envisagent sérieusement de le supprimer.

Petit crédit ou mont-de-piété ?
Le « petit crédit » (aussi appelé « crédit à la consommation ») est plus petit par les sommes prêtées que par les taux pratiqués… Car la seule manière de réaliser des profits substantiels en prêtant de petites sommes, c’est de les prêter au taux le plus élevé possible. En France, le taux d’intérêt maximal pour une opération don née est fixé relativement au taux d’intérêt moyen pratiqué pour ce type d’opération. En Suisse, une loi fixe le taux d’intérêt maximal, qui est en pratique le taux auquel prêtent les établissements de petit crédit. Actuellement, ce taux est fixé à 15%. A ce taux, en trois ans seulement, les intérêts s’élèvent à près de la moitié de la somme prêtée. Si l’on met à part ceux, de plus en plus nombreux, qui mettent sans nécessité, par pure faiblesse, le doigt dans l’engrenage du surendettement, la principale raison qui pousse à recourir au petit crédit est la survenance d’un coup dur. Or le recours au petit crédit aggrave la situation plus sûrement qu’il ne l’améliore.
C’est justement pour éviter aux personnes en difficulté de tomber dans les griffes des usuriers qu’à la fin du XVe siècle des religieux eurent l’idée de fonder des établissements de crédit charitables, les fameux monts-de-piété qui, étant à but non lucratif, pourraient pratiquer le prêt sur gage à des taux défiant toute concurrence. Il y eut alors une controverse dans l’Eglise : ces taux, fussent-ils les plus bas possibles, ne sont-ils pas malgré tout usuraires ? En 1515, Léon X trancha la question dans la bulle Inter multiplices[34] : les monts-de-piété sont légitimés à demander à l’emprunteur quelque chose en plus du remboursement du prêt, pour vu que ce soit « sans lucre et à titre d’indemnité ».
Actuellement – à titre d’exemple – les taux pratiqués par la Caisse publique de prêts sur gages de Genève vont de 0% pour les prêts inférieurs à 200 francs suisses à 8,5% pour les prêts supérieurs à 500 francs suisses.

Crédit à court terme et escompte
Le crédit à court terme a été explicitement censuré par le Magistère catholique en 1679, quand Innocent XI a « condamné et prohibé […] comme scandaleuse et pernicieuse dans la pratique »[35] la proposition suivante : « Une somme versée étant plus précieuse qu’une somme à verser, et puisqu’il n’y a personne qui ne préfère une somme présente à une somme future[36], le prêteur peut exiger du débiteur quelque chose en plus du capital prêté, et être excusé d’usure à ce titre »[37].
Au contraire du prêt de longue durée, le crédit à court terme peut difficilement être transformé en prise de participation. Les formes de crédit à court terme (lignes de crédit, comptes courants etc.) ne devraient donc être que des facilités offertes par les banques à prix coûtant, c’est-à-dire avec couverture des frais mais sans prélèvement d’une marge bénéficiaire, dans le cadre d’un autre contrat à plus long terme, lucratif celui-ci.
Quant à l’escompte, qui consiste à verser une somme inférieure à ce qui était prévu si on la verse avant l’échéance, il n’est que l’opération inverse du crédit à court terme. C’est donc aussi une usure, dont la particularité est d’être pratiquée non pas par le créancier mais par le débiteur.

Banque ou fonds de placement ?
Les banques islamiques, c’est-à-dire celles qui appliquent la loi coranique, ne pratiquent pas le prêt à intérêt (riba). Comment fonctionnent-elles ? Comme des fonds de placement : au lieu de prêter à la banque de l’argent que celle-ci va ensuite prêter à ses clients, l’épargnant participe au capital de la banque, laquelle participe à son tour au capital des entreprises qu’elle finance. Reposant sur la prise de participation, et donc la prise de risque, l’activité des banques islamiques, comme celle des fonds de placement, n’est pas usuraire. Outre la prise de participation (musharaka), les banques islamiques connaissent d’autres types d’investissements non usuraires, dont les principaux sont la commandite (mudarabah), qui est une forme de société, et la location-vente (ijara), aussi appelé leasing[38]. La première banque islamique d’Europe vient d’ouvrir ses portes en Angleterre. Le succès que lui prédisent les analystes incitera-t-il les autres banques à renoncer à leurs pratiques usuraires ?
* * *
L’usure est partout, semble-t-il. Mais dans divers cas, bien qu’il y ait apparence d’usure, la réalité n’y est pas. Qu’il s’agisse des emprunts d’Etat (émissions d’obligations, « bons du Trésor »), de l’épargne bancaire ou même de l’épargne privilégiée (taux surélevés dans le cadre de politiques redistributives), les intérêts servis ne couvrent que fictive ment l’inflation réelle… En même temps, certaines pratiques bancaires comme le « petit crédit » ou les taux de découverts, sont ressenties comme usuraires mais considérées comme un mal nécessaire. Une sorte d’idéologie « bancocratique » fait barrage à la moindre remise en cause.
Le prêt à intérêt et les pratiques apparentées sont comme telles inéquitables. Il existe cependant d’autres formes de rémunération du capital, qui se révèlent à la fois équitables et praticables même dans le cadre d’une économie libérale. Elles sont certes plus complexes, mais l’équité, qui est de l’ordre de la justice, doit en tout état de cause l’emporter sur la facilité, qui est de l’ordre de l’utilité. Telle est la doctrine dont on ne voit guère de justification de s’écarter. Elle heurte de plein fouet la pensée unique libérale-socialiste, qui associe une économie dérégl(ement)ée et un Etat occupant l’entier du champ social. Le problème est systémique et à long terme. Il mériterait donc une réflexion aussi critique que soutenue. Comment une telle réflexion pourrait-elle avoir lieu quand ceux-là même qui font profession d’éclairer moralement leurs semblables conçoivent l’éthique comme un « supplément d’âme » destiné à mettre de l’huile dans le système et évitent soigneusement d’en contester la légitimité de principe ?

DENIS RAMELET , Lausanne.

[1] La doctrine catholique ne se confond donc pas avec la doctrine marxiste.
[2] Denzinger / Hünermann, Symboles et définitions de la foi catholique, Paris, Cerf, 1996 (ci-après : Denzinger), n. 2546-2550.
[3] Il est important de distinguer la doctrine, qui est ce que l’Eglise enseigne au sujet d’une chose, de la discipline, qui est le comportement que l’Eglise impose par rapport à une chose.
[4] Denzinger n. 2722-2724.
[5] A. Utz, La Doctrine sociale de l’Eglise à travers les siècles, Rome/Paris, Herder/Beauchesne, 1970, vol. 3, p. 1981.
[6] Denzinger n. 3105-3109.
[7] E. Marmy, La Communauté humaine selon l’esprit chrétien, Fribourg/Paris, Editions St-Paul, 1949, pp. 295-334.
[8] Id., p. 298, n. 434.
[9] « Si une chose fongible est donnée à quelqu’un en propriété et ne doit être restituée ensuite qu’en même genre, aucun gain à raison du contrat lui-même ne peut être perçu ; mais dans le prêt d’un chose fongible, il n’est pas illicite en soi de convenir d’un profit légal, à moins qu’il n’apparaisse immodéré, ou même d’un profit plus élevé, si un titre juste et proportionné peut être invoqué ».
[10] Cette dépêche (en anglais), référence ZE99041403, est disponible sur la version anglaise du site Internet de Zenit : www.zenit.org/english (sous « Archive »).
[11] Benoît XIV écrit que l’usure « consiste dans le fait que quelqu’un veut qu’en vertu du prêt lui-même – qui de par sa nature demande qu’il soit rendu autant seulement que ce qui a été reçu – il soit rendu davantage que ce qui a été reçu » (Vix pervenit § 3/I, Denzinger n. 2546).
[12] Vix pervenit § 3/II, Denzinger n. 2547.
[13] Benoît XIV parle « des titres qui ne sont pas inhérents et intrinsèques à ce qu’est communément la nature du prêt lui-même, mais dont il résulte une raison tout à fait juste et légitime d’exiger plus que le capital dû sur la base du prêt » (Vix pervenit § 3/III, Denzinger n. 2548).
[14] De malo, qu. XIII, art. 4, sol. 14. Questions disputées sur le mal, traduction par les moines de Fontgombault, Paris, Nouvelles Editions Latines, 1992, p. 674.
[15] Somme théologique, partie 2/2, qu. 62, art. 4. De même pour les citations suivantes.
[16] « Pour être lavé de cette souillure [c’est-à-dire pour justifier l’intérêt], on ne pourra pas recourir […] au fait que celui dont on exige ce gain pour la seule raison du prêt […] ne laissera pas la somme prêtée inactive mais l’utilisera de la façon la plus utile pour augmenter sa fortune, ache ter de nouveaux domaines, ou se livrer à un négoce fructueux » (Vix pervenit § 3/II, Denzinger n. 2547).
[17] On dit aussi, improprement, « fongibles » et « non fongibles ».
[18] Même purement scripturale, la monnaie est une chose au sens du droit, c’est-à-dire, un « objet de droit », par opposition aux « sujets de droit » que sont les personnes.
[19] Art. 1893 : « Par l’effet de ce prêt [de consommation], l’emprunteur devient le propriétaire de la chose prêtée ; […] ».
[20] Art. 312 : « Le prêt de consommation est un contrat par lequel le prêteur s’oblige à transférer la propriété d’une somme d’argent ou d’autres choses fongibles à l’emprunteur […] ».
[21] Art. 547 : « Les fruits », c’est-à-dire les profits, « […] appartiennent au propriétaire ». Art. 1893 : « […] c’est pour lui [l’emprunteur] qu’elle [la chose prêtée] périt […] ».
[22] L’emprunteur est tenu de rembourser intégralement à l’échéance, même s’il a perdu la somme prêtée, « de quelque manière que cette perte arrive » (art. 1893 du Code civil français).
[23] Vix pervenit § 3/III, Denzinger n. 2548.
[24] Vix pervenit § 9, passage non repris dans le Denzinger.
[25] Jean de La Fontaine, La Génisse, la Chèvre et la Brebis, en société avec le Lion. Notons que cette fable, qui nous donne une définition si élégante du contrat de société, se termine mal : le Lion finit par se tailler… « la part du lion ».
[26] C’est le prêt partiaire et non le prêt à intérêt classique qu’a légitimé Calvin dans sa fameuse réponse à Claude de Sachin de 1545. En effet, la quatrième condition (sur sept !) à laquelle il subordonne la licéité d’un prêt à intérêt est que « celui qui emprunte fasse autant ou plus de gain de l’argent emprunté » que celui qui prête. Ce texte a été édité et commenté par Edouard Dommen, « Calvin et le prêt à intérêt », Finance et bien commun n. 16 (automne 2003), Genève, 2004, pp. 42-58.
[27] Voir S. Ordody de Ordod, « Epargne responsable et solidaire et principe du partage des profits et pertes », Finance et bien commun, n. 5, hiver 2000/2001, pp. 42-49 ; « Autonomie et durabilité de l’entreprise grâce au partage des pertes et profits », Finance et bien commun, n. 6/7, Printemps/été 2001, pp. 84-87.
[28] La spéculation boursière, qui consiste à prendre des parts dans une société en vue non pas de toucher des dividendes mais de réaliser une plus-value en cédant ces parts à un cours boursier plus élevé, pose un problème éthique important mais distinct de celui de l’usure. Disons seule ment que la spéculation, qui constitue une escroquerie apparentée au « jeu de l’avion », est un risque inhérent à l’actionnariat mais contre lequel il existe des moyens de se prémunir si on en a la volonté politique.
[29] Vix pervenit § 3/III, Denzinger n. 2548.
[30] Voir Denis Ramelet, « La prohibition de l’usure au Moyen Age », Finance et bien commun n. 17 (hiver 2003/2004), Genève, 2004, pp. 18-27, spécialement pp. 23-25.
[31] Les revenus d’un terrain sont les produits du sol (récoltes) ou du sous-sol (sources d’eau…), ainsi que les loyers et fermages. Les revenus d’un bâtiment mis en location par son propriétaire sont les loyers qu’il perçoit. Le revenu d’un bâtiment occupé par son propriétaire est le loyer dont il fait l’économie (valeur locative).
[32] Nous laissons de côté le cas, en pratique le plus fréquent, où la perte est couverte par une assurance, pour faire ressortir ce qui distingue fondamentalement la rente foncière du prêt hypothécaire.
[33] Par exemple « si l’Elbe déborde en arrachant tout », comme le dit Luther quand il parle de la rente foncière dans ses Propos de table (Tischreden, Weimarer Ausgabe, vol. 5, n. 5429).
[34] Denzinger n. 1442-1444.
[35] Décret du Saint-Office du 2 mars 1679, Denzinger n. 2166.
[36] La « préférence pour le présent » était donc connue des théologiens catholiques au moins deux siècles avant les travaux de l’économiste autrichien Eugen von Böhm-Bawerk dans les années 1880… Et même six siècles avant, puisqu’on lit chez Thomas d’Aquin : « Minus est habere ali quid virtute quam habere actu » (Somme théologique, partie 2/2, qu. 62, art. 4).
[37] Décret du Saint-Office du 2 mars 1679, Denzinger n. 2141.
[38] Lahsen Sbai el Idrissi, « La rémunération du capital en Islam », Finance et bien commun n. 16 (automne 2003), Genève, 2004, pp. 16-36. Cet auteur reconnaît que l’interdiction du riba est parfois « contournée par le recours à des astuces et ruses. La plus subversive parmi elles étant [la] double vente ou moukhatara ». Il s’agit du fameux contrat « mohatra » dont Pascal se moque dans Les Provinciales (huitième lettre).

What is universal basic income?


What is universal basic income? 

The only way to fill the gap between men and money !


What is universal basic income?

What would you do with your life if you were given a no-strings cash payment from the government? Would you live the life you’ve always dreamt of or would you play video games all day?

A universal basic income (UBI) – sometimes referred to as “guaranteed” minimum income, citizen’s income or negative income tax – is essentially a fixed monthly payment by the government, regardless of whether you are wealthy or poor, employed or not. No questions, no conditions.

New benefits for all
On 5 June 2016, a referendum in Switzerland included a vote on introducing a UBI of 2,500 Swiss francs but 77% of the population rejected the proposal. However, interest in the idea is increasing globally. Finland has considered giving its citizens an unconditional stipend, scheduling a trial programme for 2017, and the Netherlands is thinking of piloting a similar proposal in several cities, including the city of Utrecht.

Y Combinator, a start-up incubator is funding a basic-income experiment in the US State of California and in Germany, crowdfunding organisation Mein Grundeinkommen (“my basic income”) has attracted over a quarter of a million contributors to a project aiming to give a basic wage to as many people as possible.

Fans of UBI say it will help reduce inequality, offer people the opportunity to retrain to explore different careers or continue education and assist people as more jobs are lost to automation.

Where the idea came from
The UBI concept was floated in Thomas More’s Utopia, published in 1516, and again in 1797 by Thomas Paine, one of the founding fathers of the USA. It was revived in the 1920s by C.H Douglas, a British engineer and pioneer of the social credit movement. Douglas had noticed that the total cost of goods produced was more than people actually earned in terms of wages and other income. Since then, the UBI idea has received broad support, from civil rights activists like Martin Luther King Jr to economists such as Milton Friedman.

What’s not to like
Critics argue that implementing UBI would be very expensive and reduce the incentiveto work. Some people say that offering “money for nothing” will increase immigration, attracting people into countries that have implemented. Others say raising taxes on incomes and profits to fund UBI will increase tax evasion.

Hopes of paradise
Fans claim UBI will help reduce inequality, offer people the opportunity to retrain, explore different careers or continue education, and assist people as more jobs are lost to automation. Many experiments have shown that people assured of a basic income don’t lead idle lives and instead invest in their personal development. They can end up in more qualified positions, working longer hours and earning more than those without a safety net.

Dutch journalist Rutger Bregman writes in his book, Utopia for Realists: The Case for a Universal Basic Income that many UBI initiatives have grown mainly out of frustration with welfare programmes that are very expensive and inefficient.

Others argue UBI would help us step towards a gender-neutral world, increasing flexibility and helping women, who take on more unpaid child care and responsibilities in the family home.

So could it really work?
The UBI idea has clearly been floating around for a while, garnering widespread support as well as criticism. But rising unemployment and economic downturns, along with the disruptive effects of digital technology, have refocused attention on providing a safety net to the poor.

But how this ultimate social safety net might work remains to be seen.

eZonomics team
ezonomics@ing.com

PS:

Hello Readers
Why do you complicate the problems to find out why life in Canada is worse and worse, Currently in Ontario 100% of personal tax is going to service the debt. $CAD5000.00 per head. To solve the problem, problem has to be found first. Supportive question: Can TTC using the current fleet of X cars send on the streets during incoming games X+ 20% cars? NO!, math from grade 4 proves that X +20% of X equals 1.2X and 1.2X is more than X. This example shows that private banks should not emit more MONEY they have. They should not, but they do by corrupting law makers and reserving themselves THE LAW OF FRACTIONAL banking. They do create MONEY from the vacuum and want borrowers to repay them REAL MONEY with with interest >>> USURY SHORT HISTORY To simplified the trading system based on barter (exchange of different goods at agreed coefficient- for example 20 chicken for pair of shoes) someone introduced UNIVERSAL equivalent to some popular product and named it MONEY. 1 MONEY= 1 chicken. 20 MONEY= 1 pair of shoes. 20 MONEY is the confirmation of existence of 1 pair of shoes or 20 chicken etc. >>>> MONEY is CONFIRMATION of the physical of the existence of PRODUCT If PRODUCT does not exists MONEY can not exists too. Time was passing by. Population was growing. Societies started to be organized in much bigger groups. Chief of the group had a title KING, group was called KINGDOM Smart, knowledgeable KING decided than exclusively he will issue (emit) MONEY on behalf of ALL members of the KINGDOM equivalent to goods and services provided for the KINGDOM (to benefit all members of the society). YES, did not have to borrow any MONEY from anybody. MONEY introduced to the society was used as to trade between members of the society. Falsifying of the MONEY was penalized by the cutting off head(s) of the member or members of the group who tried to be above the KING. System worked well. In England for 721 years MONEY was represented by squared stick chopped in length by half with the equal nomination on two pieces. One of the piece was in circulation second one was sitting in the KINGDOM’s TREASURY. Real value of the material of MONEY(tally stick) was almost ZERO (some calories when burned). No diamonds, no gold, no silver was needed. USERY (creation of MONEY from vacuum) was impossible. Financial system was very stable!
But
Some individual members of KINGDOM wanted to have plenty of MONEY the easiest way: they wanted to emit MONEY themselves. They hired mercenaries (well paid or even ideological for free) to kill all KINGS. They were very successful , And these PERPETRATORS became KINGS of THE MONEY. To have assurance that population will like the system they acquired ALL MEDIA and are injecting success stories into DAMAGED brains of the members of the society by legalizing the worse narcotic and promoting it by MEDIA. Narcotic is called Whiskey, Bourbon, Champagne, Beer, Vodka (water) and 1000 more names to cover up ALCOHOL. This legal narcotic is causing 100x more DAMAGE to society than all others ILLEGAL natural and artificial narcotics. To make even more money, THE KINGS of THE MONEY are financing all different group of PEOPLE to kill each other. The winning group receives cheap Medals Of Dead Heroes and …. has to re-pay loans of the looser with hefty interests as well.

Dear Reader

You are smart. THE PROBLEM is identified above >>> solutions are simple. What is your solution?

Regards
Henryvoit

By: Henryvoit
Anyone else spot a terrifying trend emerging? How about we get Canada back to democracy and spend some time sorting out this mess before we talk ourselves out of acting in anyway. This is a crime. The case needs to be heard.

What is Canadian democracy?

By: Stephen Jones
As a New Zealander it is interesting to see you Canadians facing all the same nonsense we are. Recently our second largest city was severely damaged in an earthquake. You would think the sensible solution would be for our government to contract a firm to rebuild the city for x amount of money, and print the money. After all this printed money is being immediately converted into real concrete and steel assets with capital values exceeding the amount of money printed. Furthermore, the government could have pocketed the insurance pay out as they would be covering the cost insurance would otherwise pay. Which payout furthermore would have offset the real damage the global financial crisis did to our largely blameless economy. But apparently what is rational is not allowed when you are a small country looked upon by the power(s) that be. And so we find ourselves a sovereign country without sovereignty living under an economic rational that defies reason.

By: Wallace Klinck


I offer the following comments to clarify the actual nature of Social Credit and how it relates to our ongoing financial, economic and social problems:

Increasing centralization of power is indeed the critical issue facing society. The primary obstacle to it’s decentralization is an almost universal ignorance of the manner in which the existing financial system renders the price-system evermore non-self-liquidating–making impossible the recovery of industrial production costs through sales. We attempt to resolve this problem by contracting bank debt so to provide access to the products of industry by the foolish expedient of mortgaging our future by transferring these costs as an exponentially growing debt charge against future cycles of production and by engaging in an orgy of wasteful and destructive activities culminating in continuous war. Neither Finance-Capitalism nor any form of collectivist organization (e.g., socialism, communism or fascism) can resolve this problem. A solution can only be achieved by an appropriate modification of the existing financial credit and price-system so as to properly facilitate distribution of the out-pouring of modern technology-based industry–in the context of expanding leisure.

Socialism calls for State ownership and administration of the means of production—the central planning of the economy and of human activity. The key feature of socialism is centralized power exercised by mandatory employment in projects determined by the State. As such the suppression of individual initiative is an inevitable result. This applies to all forms of “socialism”—national or international in nature.

Social Credit is the inverse of socialism. People have this notion in their heads that a sharing society is socialism, presumably because of an assumption that the sharing will be accomplished by re-distributing existing wealth by various confiscatory forms of taxation. It must be made absolutely clear to all and sundry that Social Credit stands for distribution of consumer goods at source as they emerge from the production line and not for re-distribution of earned incomes. Production and Consumption have no meaning, one without the other. The two must be matched and balanced. Producers’ costs cannot be recovered without money received from consumers, whose incomes alone provide business its only means to liquidate all financial costs of production.

National (Consumer) Dividends and Compensated (lowered) Prices at point of retail sale must be provided and financed by a Government Agency (created or existing, whatever is most efficient and convenient) with funds not derived from taxation but drawn down from a properly constructed National Credit Account which would be merely a continuously updated actuarial accounting of the nation’s real credit, being an inventory of all those resources which are available to be used for production and which, if so used, may result in the making of financial prices.

Unfortunately, the minds of the public are conditioned by a false assumption that the economic “pie” is limited to the financial incomes paid out in production and they perceive this as the only source of funding. This assumes, erroneously, that the price-system is self-liquidating, i.e., that incomes paid out as wages, salaries and dividends are not only equal to, but available, to meet the total financial costs of production. This is a major fallacy which is readily proved by the enormous amount of accumulating inflationary private and public debt created as loans by the banking system, which allows goods to be purchased after a fashion but does not liquidate their financial costs of production because these loans merely transfer these costs to be recovered from future cycles of production.

The physical (i.e., real) costs of production are met as production takes place. Obviously if this were not the case, production could not proceed. That is self-evident and axiomatic. When goods are produced in finished form they are meant to be used and should be available to the overall consuming public in total and without any residual financial debt. Those persons whose services are actually needed deserve to be paid for those services but the money they earn is increasingly inadequate to claim all of the producers’ output. That is why we resort currently to new money created as debt by bank loans in order that we might carry on producing and consuming. This new bank-created money does not remain in circulation but is cancelled when used to purchase the goods in respect of which the loan was contracted. This accumulating debt is bogus and is required only because price increasingly includes, as real capital replaces labour as a factor of production, allocated charges in respect of real capital which are not distributed as income in the same cycle of production.

Consumer income is cancelled prematurely, leaving a growing deficiency of income relative to total prices of goods awaiting purchase. The flow of final prices increasingly exceeds the flow of effective financial purchasing-power. We can simply forgo acquisition of these goods, leaving the producer no option but merely to warehouse or destroy them and go bankrupt—making the whole exercise of production with the objective of consumption a mindless exercise in futility. Or, we can assure that, while required remaining actual workers continue to benefit from their earnings, all citizens, workers included, benefit by gaining access to the full output of industry by being provided adequate purchasing-power to make this possible. In a Social Credit dispensation, Inheritance would be generalized. Socialism typically wants to destroy inheritance.

Social Credit stands most definitely, un-ashameably and un-abashedly, for a sharing society—and as labour is increasingly reduced by technology it would become more sharing with the passage of time. It does not involve State ownership, planning or administration of the economy or of social organization as such. It is highly decentralizing of power to individuals to the extent that economic independence is made possible by full access to the increasing abundance made possible by technology. It is appropriate that acquisition of goods and services is available to those with earned incomes, but to limit distribution of goods and services to those with earned incomes when human work is increasingly eliminated as a factor in the production of such real wealth, is totally irrational.

The abundance which technology makes possible should set men and women free from physical want, increasingly to choose independently and without duress their preferred activities in life. Social Credit gives real meaning to the concept of economic democracy as a consumer-motivated system of production—as opposed to the counterfeit socialist concept of economic democracy as a centralized proletarian Work-State.

From a metaphysical standpoint Social Credit would be a practical, physical incarnation of the Christian Doctrine of Salvation by Unearned Grace—in contradistinction to the prevailing Judaic conception, and system, of Salvation through Work.

I hope that the above comments may help to clarify the issues which you have raised.
http://www.socred.org

Attached please find some other articles from the U.S. press that gives strong arguments for our cause why the Banking privilege is really based on nothing but an accounting trick with no legal foundation.

http://www.zerohedge.com/news/2016-01-15/loophole-allows-banks-%E2%80%93-not-other-companies-%E2%80%93-create-money-out-thin-air

http://www.forbes.com/sites/stevekeen/2016/01/06/note-to-joe-stiglitz-banks-originate-not-intermediate-and-thats-why-aggregate-demand-is-stuffed/#7768378810a650ae0bb710a6

we need to be clearer about how to fill the gap…

In all our meetings to organize local debt-free banks, we need to remind people that God does provide, that He is indeed very generous.

In the Philippines, Madagascar, Congo, Yucatan etc…, for example, they can raise three crops of corn each year. If you take one seed of corn, this seed will give you three stalks which will give you around 200 seeds. So if one gives you 200, then ten gives you 2,000; one hundred then gives you 20,000. Three crops per year (20,000 X 3) yields 60,000%.

And the banker will probably give you less than 6%.

This means that God is indeed generous.

We can make a study with 2 columns.

The first as it is in reality, the second as the bankers want it.

God:

Corn yields 60,000% per annum, sic sixty thousands per cent per year

earth free, given by God
air free
water free
sun free
plants working for free day and night
seeds free

with Indian’s system 3 plants, nitrogen free.

a little work to plant, to harvest, to cook or/ and to stock.

Banker:

They try to mortgage and put credits at interests everywhere, more costs, terminators seeds and chemistry everywhere.

GMO makes humans and seeds sterile…

What overpopulation ???

World population with TFR near 1,4

The world trend with a Total fertility Rate under 2…TFR below 2, North of Italy, 0,7…
In the year 2470, only 2 people on the whole planet…without any war or plague…

We need TFR above 2,2 just to reproduce humans…

One of my powerpoint given in Philippines, in Canada, in Poland, in Madagascar, Congo, Switzerland, France etc…


https://drive.google.com/file/d/0B-p0lmjLtiXzOUxQSXFOQXA4SGJ1U29yQlMwbnBpck5rWjA4/edit?usp=sharing

Famous Conrad Black, … in his book “a Matter of Principle” (p.48) writes that during a dinner given by the Cardinal Gerald Emmett Carter in 1990 …

[Pope Benedict] “lamented ‘the slow suicide of Europe:’ its population was aging and shrinking, and the unborn were being partly replaced by unassimilable immigrants. He thought that Europe would awake from its torpor, but that there were difficult days head.”
 http://en.wikipedia.org/wiki/Conrad_Black

In the foreword to his biography If I Were An Animal, Prince Philip wrote, “In the event that I am reincarnated, I would like to return as a deadly virus, in order to contribute something to solve overpopulation.”


What overpopulation ???

a big manipulation…

By the way, I have to say something very important, even if not politicaly correct, interest is a mortal sin, i.e. kills the grace in the soul, leading to hell, not only eternal, but on earth already, just open your eyes, and see wars coming.

Church has spoken, several times, see vix pervenit, a mortal sin

Look at the curves, killing millions aborted babies…

Sharing fruits and profits is good, asking a small fee for the work done is good, but open your eyes and your hearth, any interest, even very low, according to vix pervenit, is a mortal sin, assin as an abortion, with automatical excommunication, so bad it can be confessed only to a good and a real catholic bishop, look for them, it is not so easy to find them in this western world…

http://desiebenthal.blogspot.ch/2014/02/homo-sapiens-population-is-crashing.html

https://docs.google.com/document/d/1Giui5r-i8B5pDYxhmXMdhS9uCyC51l8C8Fc7YSTTpuA/edit?usp=sharing


http://desiebenthal.blogspot.ch/2015/12/swiss-positive-money-social-credit.html

Demain: écosystème renouvelé et humanisé




Il existe des liens de causalités entre le système financier à améliorer et l’écologie intégrale

Dans ce sens, l’ évêque nous invite tous à commencer une réflexion d’au moins 3 ans, dans une plateforme dignité et développement, ouverte à tous.






écosystème renouvelé et humanisé pour et par


tous






système actuel
écosystème renouvelé et humanisé
Finance
mécanismes fondamentaux
ponzi – bulle; technologie, Biotechnologie, Madoff, housing subprime – 2008; prochaines commercial subprimes, etc…
QE4P, by the people
investissements
HFT, spéculation, Swap, CWT, etc, Hedge Funds,

taille: 1500  > Somme du marche actions 150  > GDP 50 ?
investissements long terme pour des personnes et propositions de valeur avec lesquelles il y a un lien relationnel humain
trickle down
7 %:  2001- 2008, montage des subprimes, via Freddy Mac, Fanny May

17 % = moyenne sur 30 dernieres années
sur economie reelle
séparation spéculation, banque commerciale et économie réelle
creation monnétaire
ex nihilo, BCe et Bcom
proposition de Bernard – comptabilité par le peuple
junk
titrisation a tous, coresponsabilité diluée, et non portée par les instigateurs et concepteurs du ponzi – ex. UBS et CS ont racheter des produits pourris, qui ont ete consciemment ou inconsciememnt revendus aux cleints –  puis bail out, pour UBS par la conféderation et le peuple suisse.
no junk created – only real true future value 4 people, planete et prosperite
QE
sans limites – repousse les echeances et agrandi les bulles et crises en longueur et profondeur
4P – avec les règles de Bernard
étalons pour les monnaies
pas – ce n’est plus l’ or depuis 1974, Bretton Woods
redéfini par QE4P
privatisation – étatisation
alternances pour maximiser les profits pour peu et faire payer les pertes à tous. peu importe les partis gauche / droite, tous mene le meme jeu
chercher d’autres voies – coopération intégrale; La voie – Edgar Morin; collectivités Les Colibris – Pierre Rahbi
protection
bail in des banques – état paie, donc le peuple via impôts  = > bank; bail out – souverain donne légalement 10 % épargne, fond de pension, etc.. . aux banques
0,2 % de taxe transaction ; QE4P, RBI , etc…
risques vécus
fermetures des banques et avoirs – Chypre, Grece, argentine https://youtu.be/GgHsLxO0oxs , mexique, venezuela, thailande, coree du sud
Solutions
aucunes qui soit durables, viables pour la majorité des personnes te la planete;  juste repousser les échéances en maintenant en place les mêmes règles du jeu, qui immanquablement régénéreront les mêmes types d’erreurs et de crises
reset et reboot the system, par la décentralisation et remettre l’ humain spirituel connecté, inspiré au centre, et jouer selon les limites de la planète et la nature, qui sont en faits des potentiels infinis, dans un autre état d’esprit, celui du monde post conventionnel.  

livres et réferences
www.aldoschorno.ch, myret zaky son dernier livre
conscious capitalism – Barrett Brown;
Economie
croissance
via dettes – gouvernements, entreprises, individus – peut arriver a bout de souffle
financiarissation de l’ economie = emplois détruits
comptabilité
économique / financière, ebitda,  
multicapitalisme, externalités et intangibles, p. ex. IIRC, GRI, ThriveAbility; Total Compensation – The Crown Estates
pression
profit court terme, production de croissance infinie
équilibres trois temps et multicapitalisme,  life cycle, asset management
raison d’être
shareholder value; create value for the capital
true future value, based on 7   capitals – ThriveAbility
culture
silo
systémique adaptee AQAL; theorie U – Otto Scharmer
structure
pyramidale hiérarchique
libérée et adaptée au AQAL; ex. Fred Laloux
leadership
commander contrôler, top down
mobilisateur, créateur et transformateur
reset
conflits et épidémies
transition
violence, peur, contre
résilience et harmonie, amour pour
reward
RBI + creation de valeur
energies
non durable et trop chere en humains, planete – centralisation – client finaux captifs – avantage grandes institution
renouvelable autonomie decentralisation
environnement
pas pris en compte – et donc criteres de decisions insuffisant pour true value – http://www.exposingtruth.com/new-un-report-finds-almost-no-industry-profitable-if-environmental-costs-were-included/
Entreprise
captive de la dette et des couts de la dette, et sa relation avec les banques pour investissement et cashflow.
praneo way – praneo.org
favorise les grands groupes, M&A, centralisation au détriment des petits
pressions
rachat a des groupes ou capitaux plus important –
Education
communication
humainement violente, herarchique
CNV, mobilisatrice, partagée, participative, collaborative, transparence
esprit critique
reprimé et formaté au non relevant
spirale dynamique, théorie intégrale
dons et talents
priorité
savoir
savoir être, savoir et savoir faire
compétences
culture / relations
jalousie, aigreur, cupidité , competition,
transparence,
humain
etat de sante
80 % desengages emo + intello, prise de medicaments / pour dormir et se reveiler
éclosion et épanouissement du tous via approche integrale: théorie du U, CNV, epigenetique
etat psy
45 % stress, burn out, maladie absent
motivation
matérielle, peurs, extrinsèques, bonus, vacances,
intrinsèque , dons et talents, développement personnel
développement
savoir, control, commander, pouvoir
savoir être et connaissances, intelligence collective
besoins
non assouvis donc frustration et peurs qui pousse a la consommation effrénée
fondamentaux humains assouvis
pressions
chomage, RSA, paria, nul, dans une bulle, moutons
attentes
bon soldats, moutons
promesses
fausses: travail bien, bonnes notes et papiers = bons boulots
épanouissement individuel et social – engagement sociétal,

Economie, avant, après en 2 graphiques

Le système actuel absurde, toute la monnaie est de la dette à intérêt créée du néant par les banques commerciales, ex nihilo, pour les grands profits de quelques privilégiés, sic


LE PIRE, LA MONNAIE EST DéTRUITE à CHAQUE REMBOURSEMENT, DONC LA POLITIQUE DE RIGUEUR AGGRAVE LES CRISES EN RETIRANT LE SANG DES ORGANISMES ECONOMIQUES, SIC…

Le niveau idéal est le niveau régional, en commençant par le local. Le mondial est trop grand et sous le contrôle des meurtriers…

De façon générale, Helmut Creutz et M. Kennedy nous démontraient, chiffres et tableaux à l’appui, que plus de 40% des coûts proviennent des intérêts qui rentrent dans le prix des produits que nous achetons :
à chaque niveau, les entreprises répercutent le prix de l’intérêt sur leur clients immédiats.
80% de la population paie plus qu’elle ne reçoit
10% reçoivent beaucoup plus qu’ils ne pourraient jamais dépenser même en ayant plusieurs vies.

De plus, Helmut Creutz avait calculé que, du fait de l’ajout du coût de l’intérêt dans chaque étape et à chaque cycle de la production des biens, ceux-ci nous coûtent à tous le double et que tous ceux qui travaillent consacrent trois heures par jour en plus pour en payer les conséquences.
Et voilà que, nos logements sont 77 % plus petits …que ceux que nous pourrions avoir sans les sangsues subtiles du système à intérêt qui s’ajoute à chaque cycle et valeur ajoutée.

La nouvelle situation de 2008-2009 monte ces coûts encore plus hauts, à environ 85 % de surcoût pour les logements…


LA SOLUTION.

Remarque liminaire:

Les machines, robots, ordinateurs rendent le “travail humain rémunéré ” (dans chaque industrie) de plus en plus rare, c’est un fait.
Promettre des emplois classiques est un gigantesque mensonge, une promesse impossible à tenir au niveau mondial, et une cause de guerres économiques impitoyables mondialisées.
Ce sont des gaspillages stupides . La seule solution est de promettre des revenus de base et la liberté de créer des emplois nouveaux payés de plus en plus par des robots et des machines.

La politique de plein emploi doit être remplacée par une politique de la liberté de décider quoi faire hors de l’économie formelle pour de plus en plus des gens, parce que l’économie formelle ne nécessite plus le travail de tous les adultes – le revenu de base et le dividende créditiste pourraient être deux choses différentes car le dividende peut changer selon la performance de l’économie et le financement qui est aussi différent.

En effet, l’ oeuvre humaine noble et digne n’est financée ni par les impôts, ni par des versements patronaux, ni par des dettes, car il est financé par la création d’argent nouveau sans dettes.

MONNAIE PLEINE OU VOLLGELD.

Puisque, VU L’AUTOMATION GRANDISSANTE, les salaires ne suffisent pas pour acheter toute la production,

LA BNS 3.0 peut combler la différence par l’émission d’un dividende périodique à tous les citoyens.

VOIR ART.99a du projet monnaie-pleine…

3 Dans le cadre de son mandat légal, elle met en circulation, sans dette, l’argent nouvellement émis, et cela par le biais de la Confédération ou des cantons ou en l’attribuant directement aux citoyens. Elle peut octroyer aux banques des prêts limités dans le temps.

De l’argent est avancé au producteur (industrie) par LA BNS 3.0 OU L’ OFFICE NATIONAL DU CRÉDIT OU LES BANQUES CANTONALES, pour la production de nouveaux biens, ce qui amène (flèche de gauche) un flux de produits étiquetés avec des prix et (flèche de droite), des salaires distribués aux employés.

La rencontre des consommateurs et des produits se fait chez le marchand, et lorsqu’un produit est acheté (consommé), l’argent qui avait été avancé au début de la production de ce produit retourne à sa source,

LA BNS 3.0, ayant ainsi accompli sa fonction et terminé sa course dans le circuit financier, puisque le produit a atteint le consommateur.

 En tout temps, il y a une égalité entre les moyens d’achat entre les mains de la population, et les prix à payer pour les biens consommables mis en vente sur le marché.

La création monétaire est actuellement volée (sic) par le système bancaire.

L’ écart entre les prix et le pouvoir d’argent est comblé maintenant principalement par des dettes nouvelles à intérêts, nous voulons au contraire le remplir par la création d’argent nouveau sans dettes à travers le dividende et l’escompte.

Les guerres mondiales et les récentes crises bancaires prouvent la création possible de masses monétaires en vue de gaspillages honteux et polluants… Créons ces masses (sans dettes) pour la paix sociale et la civilisation. Libérons-nous des chaînes de la rareté…

Pour être clair, nous soulignons aussi que l’argent pour la production sous un système créditiste pourrait être dans certains cas de l’argent dette, mais sans intérêts, au profit de tous.

C’est seulement le dividende et l’escompte qui seraient créés sans aucune dette pour équilibrer le cycle monétaire et l’écart actuel entre les productions automatisées et le pouvoir d’achat toujours insuffisant vu l’automatisation qui ne donne plus de salaires aux machines et robots.

VIVE LA ROBOLUTION ou ROBOT-SOLUTION AVEC DE VRAIS DIVIDENDES à TOUS.

Créons ces masses pour la paix sociale et la civilisation.
Libérons-nous des chaînes de la rareté…

LE DIVIDENDE POUR TOUS EST UN REVENU DE BASE INCONDITIONNEL, RBI,  QUI DéPEND DE LA ROBOTISATION ET DU PARTAGE DES INVENTIONS ET BREVETS DEVENUS PUBLICS.


Réveillons-nous, des guerres atroces ou 

la paix suisse ? 

Force est de constater que les mêmes troubles sociaux apparaissent dans tous les pays dits “riches”, alors que les gouvernements sont apparemment de bords opposés, mais tous esclaves des banques ( sauf en Islande et ???  ). 


La meilleure solution, une troisième voie, qui est celle du catholicisme social tolérant avec tous, dans une vraie recherche du bien commun et d’une vraie politique, forme la plus élevée de la charité selon St Thomas d’Aquin.

Urgent: signez contre l’Etat fouineur !


La situation est malheureusement encore très sérieuse.

Selon nos estimations actuelles, le référendum contre la LSCPT court le risque d’échouer de peu, si le nombre de signatures qui nous sont retournées ne s’accroît pas dans les jours qui viennent.

Merci de récolter encore quelques signatures et de les envoyer aussi vite que possible.

https://drive.google.com/file/d/0B-p0lmjLtiXzY2RTNnNLTjh0R2FuOE5DQkJER3kxaUQzZWpF/view?usp=sharing

Il ne nous reste que peu de jours!

Merci et toutes nos amitiés
CCC CH, Société digitale Suisse, ISOC-CH, Parti Pirate Suisse

Signe aujourd’hui encore le référendum! Nous devons atteindre les 50’000 signatures jusqu’à fin juin. Ton soutien compte. Merci d’avance!
On a encore besoin de quelques milles signatures pour réussir le référendum contra la loi de surveillance LSCPT. Aidez avec le sprint final! Tous ensemble on le fait! La récolte continue jusqu’au fin de juin.
Tu peux télécharger dès à présent les formulaires de signatures. Nous avons aussi développé un argumentaire et quelques conseils pour te faciliter les choses.
Pour rester informés, nous avons créé une newsletter sur tout ce qui touche aux droits et libertés sur Internet. Elle fournira chaque mois des informations de manière synoptique sur les thèmes les plus importants (en premier lieu seulement en allemand).

5 raisons pour ne pas étendre la surveillance LSCPT

Les raisons les plus importantes qui motivent une opposition à la révision totale de loi fédérale sur la surveillance de la correspondance par poste et télécommunication (LSCPT):
Elle est trompeuse: contrairement à ce qui est affirmé, la révision augmente fortement la surveillance. Jusqu’à maintenant, elle ne s’appliquait qu’aux fournisseurs d’accès (Internet ou téléphonie mobile). Désormais, ce sont aussi les ordinateurs et smartphones des utilisateurs qui pourront être surveillés avec des « chevaux de Troie ». Les fournisseurs de services devront aussi enregistrer les connections. Dès lors, le champ d’application s’étendra considérablement: même des personnes privées ou des associations devront donner accès à leurs réseaux WIFI, leurs serveurs mail, etc.
Elle est mal ciblée: de nombreux fournisseurs de services comme GMX ou WhatsApp n’ont ni siège social ni infrastructure en Suisse. C’est pourquoi ils ne sont pas concernés par la loi. L’extension de son champ d’application aux personnes et entreprises suisses n’est donc ni sensée ni adaptée.
Elle est disproportionnée: en Suisse, l’obligation de conserver durant six mois les métadonnées des communications (qui, quand, où et avec qui l’on communique) s’applique déjà aux fournisseurs d’accès et de services postaux, téléphoniques et Internet. Des études montrent que cette rétention des données préventive et systématique ne permet pas d’améliorer les taux de réussite des enquêtes de police. Pourtant, la révision de la loi prévoit de l’étendre à tous les grands fournisseurs de services en ligne. Ces données sensibles peuvent même être stockées à l’étranger.
Elle est dangereuse: des logiciels espions tels que le cheval de Troie fédéral permettraient aux autorités de pénétrer des ordinateurs et installer des logiciels de surveillance. Cela a une influence néfaste pour la sécurité des systèmes et met en doute l’intégrité des preuves ainsi récoltées. La révision de la loi autorise l’engagement de logiciel d’espionnage même pour des délits mineurs comme le vol et les dommages à la propriété. Le rapport risque/bénéfice de l’utilisation de tels logiciels espions est complètement disproportionné.
Elle est inutile: il est possible d’écouter des communications chiffrées sans logiciels d’espionnage. Skype et les autres fournisseurs de services téléphoniques et de discussions (chat) collaborent avec les autorités dans le respect des procédures judiciaires. Plutôt que d’utiliser des chevaux de Troie aux conséquences sécuritaires imprévisibles, il suffit d’user les voies de droit existantes, y compris au niveau international.

Pour les raisons exposées ci-dessus, nous disons NON à l’extension de la surveillance et à la révision de la LSCPT.

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IBAN: CH71 0900 0000 6189 2851 4

https://drive.google.com/file/d/0B-p0lmjLtiXzY2RTNnNLTjh0R2FuOE5DQkJER3kxaUQzZWpF/view?usp=sharing

Méditer le “psaume 2”



* Je vous invite tous, famille et amis, face aux situations idéologiques, politiques et culturelles actuelles, agitées et confuses partout, à lire et encore mieux à méditer le “psaume 2” du livre des psaumes dans la Bible. Cinq minutes qui vous apporteront lumière, paix et compréhension. Alléluia.


Ich lade Sie alle Familie und Freunde, mit Blick auf die gegenwärtigen ideologischen, politischen und kulturellen Situationen unklar belästigt und am Ende noch besser zu lesen “Psalm 2” aus dem Buch der Psalmen in der Bibel zu meditieren. 5 Minuten , die Sie Erleuchtung, Frieden und Verständnis bringen wird. Halleluja. 


Vi invito tutta la famiglia e gli amici, di fronte alle attuali situazioni ideologiche, politiche e culturali di essere turbato e poco chiaro da leggere fine ancora meglio a meditare “Salmo 2” dal libro dei Salmi nella Bibbia. 5 minuti che vi porterà illuminismo, pace e comprensione. Alleluia. 


* Invito a todos familiares y amigos cara a la situaciòn ideològica, polìtica y cultural, bastante confusa y agitada en todas partes a leer y mejor a meditar profundamente el “Salmo 2” del libro de los Salmos en la Biblia. 5 minutos que daràn claridad, paz y entendimiento.  Alléluia.


** I invite you all family and friends, facing the present ideological, political and cultural situations being troubled and unclear to read end even better to meditate “Psalm 2” from the book of psalms in the Bible. 5 minutes that will bring you enlightment, peace and understanding. Alléluia.


verset original hébreu4 traduction française de Louis Segond5 Vulgate6 latine
1 לָמָּה, רָגְשׁוּ גוֹיִם; וּלְאֻמִּים, יֶהְגּוּ-רִיק Pourquoi les nations s’agitent-elles en tumulte et les peuples méditent-ils de vains projets ? [Psalmus David] quare fremuerunt gentes et populi meditati sunt inania
2 יִתְיַצְּבוּ, מַלְכֵי-אֶרֶץ– וְרוֹזְנִים נוֹסְדוּ-יָחַד:עַל-יְהוָה, וְעַל-מְשִׁיחוֹ Les rois de la terre se soulèvent, et les princes tiennent conseil ensemble, contre Yahweh et contre son Oint. adstiterunt reges terrae et principes convenerunt in unum adversus Dominum et adversus christum eius [diapsalma]
3 נְנַתְּקָה, אֶת-מוֹסְרוֹתֵימוֹ; וְנַשְׁלִיכָה מִמֶּנּוּ עֲבֹתֵימוֹ « Brisons leurs liens, disent-ils, et jetons loin de nous leurs chaînes » Disrumpamus vincula eorum et proiciamus a nobis iugum ipsorum
4 יוֹשֵׁב בַּשָּׁמַיִם יִשְׂחָק: אֲדֹנָי, יִלְעַג-לָמוֹ Celui qui est assis dans les cieux sourit, le Seigneur se moque d’eux. Qui habitat in caelis inridebit eos et Dominus subsannabit eos
5 אָז יְדַבֵּר אֵלֵימוֹ בְאַפּוֹ; וּבַחֲרוֹנוֹ יְבַהֲלֵמוֹ Alors il leur parlera dans sa colère, et dans sa fureur il les épouvantera : Tunc loquetur ad eos in ira sua et in furore suo conturbabit eos
6 וַאֲנִי, נָסַכְתִּי מַלְכִּי: עַל-צִיּוֹן, הַר-קָדְשִׁי « Et moi, j’ai établi mon roi, sur Sion, ma montagne sainte. » Ego autem constitutus sum rex ab eo super Sion montem sanctum eius praedicans praeceptum eius
7 אֲסַפְּרָה, אֶל-חֹק: יְהוָה, אָמַר אֵלַי בְּנִי אַתָּה–אֲנִי, הַיּוֹם יְלִדְתִּיךָ « Je publierai le décret : Yahweh m’a dit : Tu es mon Fils, je t’ai engendré aujourd’hui. Dominus dixit ad me filius meus es tu ego hodie genui te
8 שְׁאַל מִמֶּנִּי–וְאֶתְּנָה גוֹיִם, נַחֲלָתֶךָ; וַאֲחֻזָּתְךָ, אַפְסֵי-אָרֶץ Demande, et je te donnerai les nations pour héritage, pour domaine les extrémités de la terre. Postula a me et dabo tibi gentes hereditatem tuam et possessionem tuam terminos terrae
9 תְּרֹעֵם, בְּשֵׁבֶט בַּרְזֶל: כִּכְלִי יוֹצֵר תְּנַפְּצֵם Et maintenant, rois, devenez sages ; recevez l’avertissement, juges de la terre. Reges eos in virga ferrea tamquam vas figuli confringes eos
10 וְעַתָּה, מְלָכִים הַשְׂכִּילוּ; הִוָּסְרוּ, שֹׁפְטֵי אָרֶץ Servez Yahweh avec crainte, tressaillez de joie avec tremblement. Et nunc reges intellegite erudimini qui iudicatis terram
11 עִבְדוּ אֶת-יְהוָה בְּיִרְאָה; וְגִילוּ, בִּרְעָדָה Baisez le Fils, de peur qu’il ne s’irrite et que vous ne périssiez dans votre voie ; Servite Domino in timore et exultate ei in tremore
12 נַשְּׁקוּ-בַר, פֶּן-יֶאֱנַף וְתֹאבְדוּ דֶרֶךְ– כִּי-יִבְעַר כִּמְעַט אַפּוֹ:אַשְׁרֵי, כָּל-חוֹסֵי בוֹ Car bientôt s’allumerait sa colère ; heureux tous ceux qui mettent en lui leur confiance. Adprehendite disciplinam nequando irascatur Dominus et pereatis de via iusta

Gothard: stop illuminati

Pédo-criminels au pouvoir ?


N° 29 | 19.6.2016

Exergue

Cette 29e livraison d’Antipresse est un peu particulière. Face aux réactions alarmées ou hilares suscitées par la fameuse cérémonie du Gothard, le 1er juin (rapportée en brève dans Antipresse 28), nous avons décidé de consacrer un numéro spécial à ce «happening» étrangement sous-médiatisé en Suisse… et surcommenté jusqu’au délire dans le reste du monde.
Il nous a semblé, par-delà son fatras visuel et symbolique, que cet événement était hautement représentatif d’un état d’esprit et d’un état d’âme régnant dans les «élites» suisses et européennes au début du XXIe siècle. Une mise en scène aussi grossièrement explicite désarme toute analyse et ne laisse place qu’à la littérature et à la dérision.
Nous vous proposons donc notre réinterprétation, satirique et burlesque, de la vieille légende du Pont du Diable, inscrite dans les fondements mythologiques de la Suisse, mais actualisée à la lumière de la scénographie offerte au public par les sphères officielles de ce pays lors de l’inauguration solennelle de la plus ambitieuse œuvre commune de toute son histoire.
Vu la longueur exceptionnelle du texte, la rubrique du Désinvité a été supprimée dans cette édition.

NOUVELLEAKS par Slobodan Despot

ON NE TROMPE PAS LE DIABLE DEUX FOIS

Conte suisse 2.0
Note de l’auteur : Cette nouvelle version du « Pont du Diable » est une pure œuvre de fantaisie. Toute ressemblance avec des personnages existants ou ayant existé serait totalement fortuite.

I. Son petit train électrique

Le Prince des Ténèbres s’ennuyait depuis près de mille ans sur son rocher du Gothard lorsqu’il sentit, vers la fin du XXe siècle, des foreuses lui chatouiller le séant. Les industrieux descendants des Helvètes aux bras noueux venaient d’entamer le chantier de ce qui devait être le tunnel le plus long du monde. Il se frotta les griffes !
Depuis près de mille ans, il ruminait son humiliation par ces montagnards pour qui il avait construit un premier pont en une seule nuit. Leur modeste contrepartie consistait à lui céder la première âme qui le franchirait. Et ces madrés apprentis-banquiers lui avaient dépêché… une chèvre ! Cette fois-ci, il comptait bien récupérer son dû. Il attendit donc, patiemment ou impatiemment, on ne le sait pas : car que pèsent dix-sept années dans l’agenda du Diable ?
Dix-sept ans et onze virgule un milliards de francs plus tard, les gnomes désormais urbanisés organisèrent une grande fête pour inaugurer leur œuvre, dont ils s’attribuaient tout le mérite. Ils ne savaient pas qu’on ne creuse pas même une taupinière dans ces montagnes sans son aval. Ils ignoraient que les neuf vies perdues « par accident » au fil des travaux n’étaient qu’un acompte sur ses services. Un ouvrier tous les six kilomètres de galerie ! A l’époque, il avait demandé une âme pour dix mètres de passerelle… Mais il les avait laissés faire, se contentant de leur souffler quelques suggestions.
Les descendants n’étaient pas du même bois que les aïeux. Ils étaient plus réceptifs, plus « ouverts » comme ils le disaient eux-mêmes. Les retourner n’était qu’un jeu d’enfant. Le Malin décida que leur prodige d’Ingénierie serait son cadeau du millénaire, comme les éternels adolescents s’offrent un petit train électrique à cinquante ans.
Ce premier jour du mois de juin de l’an de grâce 2016, Satan s’installa donc devant son écran plasma et s’apprêta à savourer la cérémonie d’ouverture. Il fit défiler les chaînes nationales, mais ne trouva nulle part la retransmission. Les bulletins de nouvelles n’en passaient que des bribes, très brèves, très recadrées, avec des commentaires presqu’embarrassés. La grande messe noire que lui avaient annoncée ses espions était pourtant devisée à huit millions. Les nains avaient vu les choses en grand : six cents figurants, des chœurs, des orchestres, des écrans géants. Ces lèche-culs avaient même fait venir un metteur en scène allemand, pour flatter le grand empire voisin et bien montrer qu’ils ne savaient plus rien faire tout seuls. (Décidément, les temps ont bien changé, s’était dit l’Ennemi en se lissant les cornes.)
Tout cela était bien alléchant, mais à quoi bon si on ne le retransmettait pas en diablovision urbi et orbi? Les médias assommaient leur public avec des ouvertures de jeux olympiques qui coûtaient à peine davantage. Sans oublier l’incessant matraquage des events de l’Expo.02, en 2002… Et maintenant ?Black out sur le chantier du siècle ? Il mettrait bon ordre à tout cela ! En attendant, il se passa quelques vidéos de l’État islamique dont il goûtait l’exécution soignée et l’humour subtil.

II. Le debriefing

La cérémonie une fois terminée, le Prince des Ténèbres convoqua en sa caverne alpestre ses sbires et ses indics, qu’il avait infiltrés parmi le personnel et les invités de la manifestation. Ces démons mineurs se mirent à caqueter tous en même temps.
— Silence ! tonna le Maître des Enfers. C’est moi qui pose les questions. Et je ne veux entendre qu’une seule voix !… La cérémonie fut-elle en tout point conforme aux normes sataniques ?
— Oui, Maître ! s’écrièrent les démons d’une seule voix.
— Fut-elle cacophonique, puante et laide à souhait ?
— Oh oui, Maître !
— Mes attributs et symboles ont-ils été disposés en bonne place ?
— Oui, Maître !
— Honorés et vénérés sans équivoque ?
— Oui, Maître !
— Y a-t-on représenté mes fidèles lieutenants ?
— Oui, Maître, en l’apparence de Baphomet, le démon ailé aux seins de femme. On lui a même ajouté une jolie tête blafarde d’hydrocéphale mort-né.
— Et ma maudite personne ?
— Oui, Maître, sous l’effigie d’un grand bouc.
— A-t-on fait défiler l’humanité esclave à mes pieds ?
— Oui, Maître, sans le moindre doute. Une armée de prolétaires, tout d’orange vêtus, avançant au pas de zombie sous l’aile du Baphomet…
— Et mes domestiques humains, ces larves complaisantes ?
— Offerts comme sur un plateau en sous-vêtements blancs, Maître, et dans des poses lascives.
— Leurs plateformes, qui plus est, étaient poussées à grand-peine par des prolétaires, pour bien distinguer la caste initiée de la caste laborieuse, ajouta un démon isolé dans un élan de pédanterie.
— Une seule voix ou rien, ai-je dit !
Le démon dissident s’évapora aussitôt dans un nuage de soufre. Le lendemain, le Département fédéral de la Justice déplora par communiqué la disparition d’un de ses plus compétents chefs de service lors d’une randonnée en montagne.
— Il n’empêche, poursuivit le Tentateur après avoir foudroyé le bavard, cette attention aux détails me plaît. On reconnaît bien là l’esprit germanique ! Aurait-on poussé la prévenance jusqu’à convier ma fiancée, la Putain de Babylone ?
— Oui, Maître : la Femme Écarlate était bien là, impossible à confondre dans sa robe rouge ! Elle était grosse de vos œuvres et portait, par surcroît de dérision, un vicieux petit sac à l’effigie de la croix suisse…
— Ah, leur croix blanche ! Ils la mettent à toutes les sauces sitôt qu’il s’agit de fourguer du bibelot. Elle se vend si bien qu’on en aura bientôt oublié sa détestable signification !
Sur ces mots, le Diable fut pris d’un rire tonitruant qui fut enregistré par les sismographes dans tout le massif du Gothard.
— Bien ! Bien ! Bien ! Mes petits démoncules, tout ceci me paraît fort bien emmanché. A-t-on proclamé, en fin de compte urbi et orbi mon Nom maudit ?
La troupe démoniaque fut parcourue d’une hésitation. Un ange essaya de passer.
— Comment ? Je ne vous entends pas !
— C’est-à-dire, Maître… La cérémonie n’était guère verbale. Ce n’était pas le concept. Même les chants étaient dépourvus de paroles audibles.
— L’a-t-on écrit alors, en grandes lettres de feu et de suie ?
— Euh, l’écrit n’était pas non plus dans le concept, Maître… Mais ils ont vu Votre maudit visage se dessiner mille fois sur leur écran géant, avec des effets de stroboscopie…
— Maigre consolation… Un petit pentagramme, au moins ?
— Non, mais tous ont pu Vous admirer, sous la forme du Bouc, besognant sur scène la Femme Écarlate !
— Une telle scène, Maître, se passe de sous-titres, enchérit un incube imprudent qui fut aussitôt éviscéré. Le lendemain, on apprit qu’un illustre réalisateur suisse, dont les films dépassaient les mille entrées, était mort d’overdose.
— Je sens le doute en moi s’immiscer, marmonna le Diviseur. Vous n’allez pas me dire encore qu’on a invoqué une fois de plus l’Autre, l’Innommable…
— Vous voulez dire le Christ, Maître ? demanda un lémurien distrait qui fut immédiatement emporté dans un cri glaçant par des chauves-souris géantes. Le lendemain, un éminent professeur de théologie fribourgeois ne se présenta pas à ses cours.
Les autres n’en firent aucun cas, mais protestèrent à l’unisson :
— Oh, non, Maître ! Pas une seule fois ! Soyez tranquille !
— J’ai pourtant lu qu’on avait convoqué les prétendues « autorités religieuses »…
— Certes, Maître, mais nous en avons profité pour jeter la discorde entre les pseudo-chrétiens en remplaçant le pasteur par un imam et en oubliant totalement l’orthodoxe ! Puis on les a tous envoyés en troupeau bénir un coin de tunnel désert. Personne n’en a fait cas.
— Ne me mentez pas ! rugit l’Obscur. La radio a bien rapporté la présence d’un évêque dans le cortège !
Sur ces mots, la troupe bigarrée des démons mineurs pouffa d’un rire franc qui laissa le Maître pantois.
— Mais non, Maître ! Ce n’était qu’un figurant avec une mitre ! Un évêque de carnaval ! Une potiche ! Un conciliaire !
— Vous me rassurez sur ce point. Mais mon triomphe est bancal. Au lieu de messe noire, les médias ne parlent que de « légendes montagnardes », de « folklore alpin »…
— Enfin, Maître… C’est ce qui figurait dans le communiqué de presse, pour berner le bon peuple avant la cérémonie. Vous savez très bien, Maître, que les journalistes ne regardent pas plus loin que le bout de leur nez, même quand ils se retrouvent face au Diable en personne dans un tunnel.
— Vous m’en direz tant ! Ne cherchez-vous pas à m’enfumer ?
La servile assemblée s’émut tant que chacun, malgré la menace, se remit à glapir pour lui-même.
— Depuis quand le folklore alpin comprend-il les scarabées égyptiens ?
— L’arbre de vie renversé ?
— Le sacrifice de l’Agneau ?
— La croix couchée ?
— Les esprits-meules de foin du vaudou ?
— La cheffe de cérémonie en tunique blanche déchirée ?
— Que vous faut-il de plus, Maître ?
Débordé par le tumulte, le Prince de ce monde renonça à sévir. Lorsque les mauvais esprits se furent calmés, il étira ses bras et parla ainsi :
— Je vous ai compris ! Cette cérémonie me plaît assez, ne serait-ce que par sa saine laideur foutraque ! A-t-elle été applaudie par le peuple, toujours friand de mardis gras et de saturnales ?
— Oh, Maître, les édiles étaient ravis !
— Les notables éblouis !
— Les conseillers abasourdis !
— Les communicateurs ébahis !
— Taisez-vous ! Une seule voix, je vous rappelle !
— Oui Maître, reprit le pandémonium d’une seule voix. Toute l’élite helvétique et eurocratique était là. Et elle applaudissait à tout rompre ! Les ministres et les chefs d’État avaient la bouche en cul-de-poule comme des satrapes goûtant les poèmes du sultan.
— Toute l’élite, cela fait combien de monde ? Était-ce un nouveau Woodstock, au moins ? Une Nuit debout ?
De nouveau, un ange tenta de passer. Cette fois-ci, il y réussit.
— Euh… Maître… On a visé surtout les décideurs. C’était le concept.
— Les décideurs, cela nous donne combien ?
— Mille personnes, Maître…
— Mille personnes ? Mille personnes ! Vous vous foutez de moi ? Pour une cérémonie à huit millions ? Quel gaspillage ! Je ne reconnais plus mes Suisses !
L’immense éclat de voix fit effondrer un pan de rocher dans le canton d’Uri. On déplora six victimes.
— C’est quand même tout ce qui compte en Suisse et en Europe, Maître.
— Ne me vendez pas votre baratin de relations publiques ! Pas à moi ! Les « tout ce qui compte » autoproclamés, ça vaut pipette ! Je les connais trop bien : ils travaillent presque tous pour moi. C’est le peuple qu’il me faut, les ignares, les candides, les béotiens, les supporters de football !
Dans son emportement, le Seigneur des Mouches se transforma en un tourbillon de glaires qui recouvrit l’infernal parlement de crachats gluants.
— C’est la télévision qu’il me faut, m’entendez-vous ? tempêta la nuée visqueuse. La télévision, pharmacie de l’immondice, hospice de la vulgarité, boulevard de la bêtise ! La télévision, ce vase d’iniquité, ce lavage de cerveau permanent ! La télévision, cet encéphalogramme du nivellement par le bas et le plus bas encore ! Bref…
Il s’était rhabillé en tissu de ténèbres et rassis sur son trône.
— Bref : je veux voir ma cérémonie transmise en Eurovision !
Les démons écarquillèrent leurs yeux injectés.
— En différé, Maître ? Aucun producteur ne la prendrait.
— Oui, Maître : c’est déjà une vieille histoire. Tout événement passé devient ringard dans l’heure, ajouta un lézard à lunettes rondes qui voulait faire l’avantageux. Il fut aussitôt vitrifié. Le lendemain, la Première chaîne nationale mit au concours le poste de rédacteur en chef de l’information.
— Qu’à cela ne tienne ! Amenez-moi les producteurs du spectacle !

III. Rencontre au sommet

Le soir même de la cérémonie d’inauguration, un étrange incident se produisit dans le tunnel du Gothard. Un train spécial avait été affrété pour un aller-retour dans les galeries avec les VIP et les organisateurs du spectacle. Vers le milieu du trajet, le conducteur crut voir une silhouette se jeter sur les voies et déclencha le frein d’urgence. Au même moment, la lumière vacilla et s’éteignit. Après quelques minutes, l’éclairage revint de lui-même et le train put repartir : le conducteur avait manifestement été victime d’une illusion d’optique.
On s’aperçut alors qu’il manquait quatre personnes dans la voiture présidentielle : le metteur en scène, l’acteur qui jouait le bouc et celui qu’on avait affublé d’ailes et d’une tête de bébé mort-né pour jouer l’Antéchrist, et puis surtout… Madame la Ministre des Transports, vedette et patronne de l’événement. Aucune porte n’avait été ouverte : ils étaient tous quelque part dans le train. Mais où ?
Pendant que les services de sécurité se grattaient le crâne, les quatre disparus se regardaient dans le blanc des yeux au milieu d’un vaste hall sans fenêtres orné d’immenses rideaux de velours rouge. De faibles néons grésillants dessinaient autour d’eux comme un test de Rorschach d’ombres et de mouvements indistincts. Puis une voix caverneuse résonna dans leurs têtes.
— Madame, Messieurs et tout ce qu’il y a entre deux, soyez les bienvenus en mon austère demeure !
Ils se tournèrent vers le coin le plus sombre de la cathédrale de béton et n’y virent qu’une paire de braises rougeoyantes.
— Je sais : ça fait un peu blockhaus. Mais nous faisons notre possible pour vous obliger.
Aussitôt, ils sentirent derrière leurs mollets le rebord de quatre fauteuils de cuir rouge et s’y assirent machinalement. La ministre fut la première à ouvrir la bouche :
— Où sommes-nous ? Si c’est un kidnapping, je vous avertis…
— Ne vous alarmez pas, Madame : vous êtes aussi libres que des humains peuvent l’être. Quant au lieu… vous n’êtes qu’à quelques mètres au-dessus de votre train, au milieu du Gothard.
— Comment cela ? Je connais par cœur les plans. Il n’y a rien au-dessus du tunnel.
— Rien sur les plans, non. Mais vous connaissez les ingénieurs : sitôt que vous leur parlez sécurité et progrès, ils se mettent en quatre. Cette annexe ne vous aura coûté que deux ou trois cents millions. Bien moins que la surfacturation de vos contractants…
— Qui êtes-vous d’abord, Monsieur ? s’empressa de demander la ministre, qui s’était recomposé une posture officielle.
— Vous le saurez assez tôt, Madame. Mais de grâce, épargnez-moi ce sourire idiot.
— Mais je ne souris pas. Je n’ai aucune envie de sourire !
— Elle ne sourit pas, Maître, flûta soudain une voix multiple et haut perchée, comme un chœur de castrats. Ce n’est que le rictus boutiquier des officiels suisses. Ils l’affichent tout le temps, même quand ils dorment.
— Ce me semble être une moquerie…
— Non, Maître, c’est une crampe des zygomatiques. A force de vouloir rassurer et plaire à tout le monde, elle est devenue congénitale. Ils ne s’en rendent même pas compte !
Les quatre otages assistaient médusés à ce dialogue sans visages.
— Madame, reprit la voix grave, je dois vous dire que vous m’avez fait un honneur et un grand plaisir par votre tenue.
Sans s’en rendre compte, la ministre jeta sur ses atours un regard coquet.
— Cela vient de chez…
— Oui, Madame : de chez nous. Une belle femme comme vous se postant en robe de vierge déchirée devant l’un de mes antres c’est… comment dire ? Du plus haut érotisme satanique !
— Et d’une belle dérision à l’égard de l’Autre, de l’Innommable… enchérit la voix plurielle.
Les quatre humains furent soudain pris de panique. Les deux comédiens se prirent par la main.
— En effet, jeunes gens : vous voici chez Satan ! Lucifer ou Belzébuth si vous préférez…
Le rocher trembla. Une lueur bleue parut dans le coin sombre et révéla quelques formes. Soudain, l’interprète d’Antéchrist poussa un cri aigu et se recroquevilla sur sa chaise, faisant tomber ses prothèses mammaires.
— Mais… Maître ! Ce n’est même pas un trans ! C’est un homme déguisé !
— On n’en avait pas sous la main… expliqua le metteur en scène comme pour s’excuser.
— Et alors ? Encore mieux ! Ce mauvais déguisement ne fait qu’ajouter le factice à la dérision. Mais qu’avez-vous donc, jeune homme ?
— Aah, rappelez ces araignées !
— Il est arachnophobe, ajouta le metteur en scène. Mais où voit-il des araignées ?
— Oh, cela me revient, fit l’Immonde. Ceux qui me craignent me voient sous l’aspect de leur pires cauchemars. Tu me paraissais plus fier en éventant les esclaves humains de tes ailes blanches, mon garçon…
Comme le comédien tremblait de tous ses membres, le Malin s’apitoya.
— Peut-être seras-tu plus à l’aise en compagnie de celui que tu singeais, mon fidèle Baphomet ?
L’ombre grouillante se changea aussitôt en un démon hideux à tête de bouc et ailes de chauve-souris, des seins de femme très pâles sortant de sa poitrine velue. Les trois autres se couvrirent la face, mais le pseudo-Antéchrist s’effondra au sol. Son âme s’envola au ciel comme la buée d’un vapoteur.
— Peste ! tonna le démon. Une âme de perdue !
— Malédiction ! Il n’a pas supporté la vision de la laideur. C’était un agent de l’Ennemi, de l’Autre, de l’Innommable…
— Vous pourriez lire plus attentivement les CV de vos figurants, monsieur le Régisseur, gronda le Pervers.
L’adipeux metteur en scène sembla se liquéfier.
— Pardon, monsieur… Satan ! Je… On ne m’y reprendra plus…
— Aucun risque, en effet. Et maintenant, Madame, à nous deux. Pourquoi avez-vous empêché le peuple de voir mon apothéose ?
— Mais… Je n’ai rien empêché du tout.
— Si. Vous avez réservé ma messe noire à un millier de VIP inutiles. Vous avez dépensé huit mille francs par place assise ! Pensiez-vous que le bon peuple ne méritait pas de voir le spectacle ? Qu’il n’était qu’une quantité négligeable ? Ou l’avez-vous simplement oublié dans l’équation, comme d’habitude ?
— N… non. C’était le concept.
— Eh bien, votre concept, vous allez le changer.
Instinctivement, la ministre avait déjà tiré son portable de son sac à main.
— Vous allez m’appeler vos collègues ministres aux manières de sommeliers, vos chefs de cabinet métrosexuels, vos copains patrons de presse et même s’il le faut vos camarades du Parti demicrotte-clampin. Et vous leur direz de passer mon apothéose en Eurovision !
Sur ces mots, le Bouc se manifesta pour la première fois :
— Excusez-moi, monsieur… monsieur Lucifer, mais je crois que c’est impossible. Le Diable lui-même ne pourrait faire repasser un event périmé à la télévision…
— Oui, que voulez-vous : au XXIe siècle, l’audimat est la divinité suprême, confirma le metteur en scène allemand.
Ce furent leurs dernières paroles. A la place du comédien, ne resta sur le fauteuil qu’un trophée de chamois, et une flaque de saindoux se substitua au lard germanique. La ministre, comprenant qu’on ne plaisantait plus, masqua son éternel sourire de la main gauche tandis que sa droite composait fébrilement des numéros.
— Ne vous pressez pas, Madame, le Diable a tout son temps, reprit la voix sur un ton patelin. Vous êtes désormais mon hôte chérie et choyée. En attendant que votre mission soit accomplie, nous enverrons un de nos démoncules prendre votre place. Vos concitoyens n’y verront que du feu. Quant à ces trois insignifiants, on aura oublié leur disparition dès les prochaines nouvelles de 20 heures…

IV. Épilogue

Le metteur en scène et les deux comédiens ne furent jamais retrouvés dans le train officiel. Le mystère de leur disparition demeura entier et le tunnel du Gothard, comme le pont médiéval, fut baptisé depuis lors le tunnel du Diable. Quant à la ministre, elle finit par sortir du cabinet de toilette où elle était allée se repoudrer minutieusement. Elle a repris ses fonctions avec entrain et même soufflé l’office fédéral de la Culture à un collègue endormi. Elle annonce d’importants événements culturels et médiatiques en Suisse pour ces tout prochains mois.
http://desiebenthal.blogspot.ch/2016/06/fraudes-electorales-scandale-du-st.html

Résistances:




Frauds in Votations and General Assemblies

N’oublions pas que cette inauguration a eu lieu le 1er juin, jour d’ouverture du mois du Sacré-Coeur. Satan est vraiment au faîte de sa puissance, c’est trop visible.

« Les Suisses ont mis sur l’une des cérémonies d’ouverture auprès les plus bizarres de l’histoire à marquer l’achèvement du plus long tunnel du monde. Célèbre pour leurs trains, les organisateurs encordés dans plus de 600 danseurs, acrobates et acteurs dramatiques et même composé très propre thème musical de la nouvelle route comme ils ont tiré tous les arrêts pour l’inauguration de mercredi dans le tunnel du nord du portail à Erstfeld. 

La chancelière allemande Angela Merkel, le président François Hollande de la France et le Premier ministre italien Matteo Renzi sont tous venus dans le sud de la Suisse pour, une célébration fastueuse optimiste, avec des groupes de musique et des danseurs. »

Quand la Suisse a offert 17 milliards de dollars pour les attentats du 11 septembre

Jacqueline de Croÿ – 20 janvier 2010

Tout commença en 1991, après qu’une milice incendia 1164 puits de pétrole Koweïtiens. La destruction des tours anéantira 4000 enquêtes sur le blanchiment d’argent, qui devaient mener au vol de 157 milliards de dollars issus de la mise à feu des puits de pétrole, dont 17 milliards ont été assurés par la Suisse. Le dossier a atterri dans le Secret Défense français, joint au dossier de pédopornographie Zandvoort, via le réseau Coral.

Deux inventions venaient de bouleverser la planète : l’une pour éteindre un puit de pétrole incendié en cinq minutes alors que le procédé original prenait six mois ; l’autre pour empêcher que le pétrole n’inonde le désert, alors que le procédé original obligeait à condamner le puit et en forer un nouveau.
Joseph Ferrayé pensait que le juste prix des royalties lui revenant pour ses inventions à 30 millions de dollars par extinction de puit de pétrole en feu. Il serait l’homme le plus riche du monde, si le système judiciaire européen n’avait pas été rodé à légaliser n’importe quelle escroquerie par le vol des pièces principales du dossier au greffe des tribunaux, pour ensuite déclarer le plaignant fou sur base d’un faux rapport psychiatrique.
Le procédé Ferrayé assurait l’extinction des incendies koweïtiens en trois mois, alors que le système traditionnel assurait une catastrophe économique et écologique de 8 à 12 ans, avec une retombée de 5.000 tonnes de suie par jour. L’administration française classe l’invention de Joseph Ferrayé “Secret Défense” français, puis fait chanter le Koweït pour lui extorquer 100 millions de dollars par puit de pétrole, alors que la convention originale prévoyait 30 millions. Les puits de pétrole étant hautement inflammables, une centaine d’incendie doivent être éteints chaque année. Le prix de l’extinction est descendu 80 millions. Les royalties n’ont jamais été versées à l’inventeur, mais volées par une multitude de sociétés et fondations, dont aux réseaux financiers d’Al Qaïda et deux sociétés contrôlées par le beau-père d’Oussama Bin Laden.
La famille Bin Laden vient d’un modeste village du Yémen, que le père quitta adolescent, pour trouver du travail en Arabie Saoudite. Il fonda une entreprise de construction prospère. Il se tua dans un accident d’hélicoptère en 1967, laissant 22 veuves et 54 orphelins. Le petit Oussama avait alors 11 ans et hérita de 80 millions de dollars, mais devenu grand, il préféra l’habit traditionnel et la protection du droit à la dignité des arabes, au faste nouveau riche. Il avait donc une prédisposition psychologique contre la multiplication du prix de l’extinction des puits de pétrole. La fortune familiale fut mystérieusement multipliée par cinq. Yeslam Bin Laden, l’un des grands frères d’Oussama, distribua 16.2 milliards à ses frères et soeurs dans le cadre d’une dite “sortie d’indivision” de la fortune de leur père, en 1994, soit 27 ans après son décès. Il leur versa 300 millions chacun, à partir de ses comptes suisses, alors que la part originale de l’héritage n’était que de 80 millions chacun, entreprises comprises, à la mort de leur père.
En 1995, des mystérieuses sociétés sont prêtes à verser 17 milliards de royalties à Joseph Ferrayé. Le montant qui lui revient est alors de 117 milliards pour les feux Koweitiens, et 34 milliards pour les quatre années suivantes, d’où 151 milliards. Les 17 milliards proposés représentent un montant équivalent à l’addition du brusque enrichissement de la famille Bin Laden, et d’un misérable 800 millions hors taxe que Jacques Chirac, alors président Français, lui “concède” pour qu’il retire sa plainte du 29 janvier 1996.
Les enjeux sont si gigantesques, que les pots-de-vin atteignent 200 millions de dollars pour priver Joseph Ferrayé de défense. Les 17 milliards se volatilisent. Les conseillers de Joseph Ferrayé deviennent soudain multimillionnaires. Curieusement, la fortune de Yeslam Bin Laden apparaît revenir à l’état auquel son père lui avait laissé. Ceci permet de supposer que la famille Bin Laden est susceptible d’avoir voulu rendre à Joseph Ferrayé ce qui lui revenait, pour qu’il puisse reprendre le contrôle de ses inventions, et les sortir des mains des bandits français.
Le plus extraordinaire vient de Bernard Bertossa, le Procureur Général de Genève, qui a jugé Joseph Ferrayé fou de réclamer ses royalties, tout en refusant de constater que les pièces principales du dossier avaient été volées au greffe, en plein nuage des attaques du 11 septembre !
Le World Trade Center, considérés comme les bâtiments les plus sûrs du monde, abritait les archives informatiques de Wall Street. Il y avait alors 4’000 enquêtes menées au sein des tours sur les transactions boursières louches portant sur le blanchiment d’argent, qui devaient inexorablement mener aux gigantesques royalties volées à Joseph Ferrayé.
En refusant à Joseph Ferrayé le fruit de son invention par une moquerie du droit international, la Suisse a payé 17 milliards de dollars les attentats du 11 septembre. Clairement, si Oussama Bin Laden avait voulu réduire un bâtiment en poussières, il aurait choisi le Palais de Justice de Genève.
Une étrange torsion du destin permettra à Joseph Ferrayé de croiser le chemin du Werkgroep Morkhoven, une ONG belge active au démantèlement des réseaux de production de photos de crimes réels. Ils furent frappés de constater les inventions classées “secret défense” français se retrouvent dans le même panier que la culotte d’un haut magistrat français, identifié en 1982, sur une photo pédopornographique. L’ONG a alors cherché la corrélation entre l’extinction de puits de pétrole et la culotte du magistrat.
En 1998, le parrain du réseau pédocriminel de Zandvoort a remis sa collection de 88’539 photos pédopornographiques à l’ONG pour flanquer la pagaille dans le réseau qui avait décidé de se débarrasser de lui. Parmi ces photos, celle du magistrat avec un garçon de 11 ans, tout deux culotte baissée. Ce magistrat a été exposé dans le dossier Coral en 1982, conjointement avec 340 personnalités, parmi lesquels les plus hauts fonctionnaires français qui s’entendent pour priver Mr Ferrayé de ses royalties.
Le Werkgroep Morkhoven a cherché durant dix ans, où ce magistrat avait caché sa culotte. Elle a été retrouvée en 2008, par l’intermédiaire de Patricia Poupard, une des parties civiles du dossier Zandvoort, dans le “Secret Défense” français, avec mention “dossier classé – interdiction d’y puiser”. Il est alors apparu que le dossier Zandvoort/France pouvait être rouvert par des faits nouveaux : la juge Ringot avait en effet déclaré un non lieu, en l’absence 80’000 pièces du dossier, et sans se prononcer sur la culotte de son confrère !
Il s’avère que tous les plaignants ont été victimes d’un piège identique à celui tendu à Joseph Ferrayé. De multiples faux accidents mettent la famille en danger. Une association de malfaiteurs, sous le couvert d’associations d’aide aux victimes, d’avocats marrons et autres prétendus “experts”, les poussent à fuir. Un barbouze offre d’assister la famille dans sa fuite. Ceux qui tombent dans le piège perdent généralement tous leurs acquis : maison, sécurité sociale, emploi, etc. Ils sont condamnés pour les faits qu’ils ont exposés, et incarcérés si possible, sur base d’un dossier incomplet assorti d’une expertise psychiatrique.
Il est piquant de constater que le Procureur Bertossa est incidemment à l’origine “piège suisse” des victimes françaises de Zandvoort. Il a en effet eu originalité d’ouvrir le dossier sur base d’une fraction des cédéroms qu’il a reçu d’une ONG suisse, le CIDE, (Comité International pour la Dignité de l’Enfant), sans inviter l’ONG belge en possession du dossier complet. Il a ensuite convoqué des citoyens français qui soupçonnaient que leurs enfants figurent dans le fichier pour visionner une FRACTION du dossier en Suisse. La procédure normale eut voulu d’envoyer officiellement des policiers suisses en Belgique pour interroger les auteurs de la découverte, puis éventuellement en France, dans le cadre des liens franco-suisse du réseau.
Le CIDE, par l’intermédiaire de son fondateur, le Sénateur Glatz, a donné le dossier Coral à Marcel Vervloesem, mais en lui cachant qu’il connaissait le fameux magistrat à la culotte “Secret Défense”. Il a également eut l’originalité de promettre un asile politique en Suisse aux parents français invités par Bertossa, alors que son ONG fournissait un avocat à l’ex-époux d’une de ces mères, afin de la poursuivre pour enlèvement parental. Glatz employait le psychiatre Salem, qui avait l’originalité de déclarer les mères folles, parfois même sans les avoir vu.
Toutes les mères françaises piégées par le rêve suisse ont été incarcérées pour “enlèvement parental”, déclarées folles, en l’absence de 80.000 pièces à leur dossier. De même, en Belgique, Marcel Vervloesem, chercheur du Werkgroep Morkhoven qui a signé la plainte sur le réseau pédocriminel de Zandvoort, a été incarcéré trois ans après une condamnation… en l’absence de 42 pièces de son dossier.
Le même Salem a porté plainte, en même temps que plusieurs personnes qui ont roulé Mr Ferrayé dans la farine, contre ses plus vifs défenseurs. Ils ont obtenu de faire condamner Mr Ulrich à 4.5 ans de prison, et Mr Burdet à 22 mois de prison pour “diffamation”.
Depuis, Glatz et Salem ont préconisé à un collectionneur de pédopornographie de la RSR, la Radio Suisse Romande, un traitement psychiatrique, parce que sa collection était “limite”, plutôt que de confier le dossier à la police afin de retrouver les victimes. La justice suisse a estimé que la collection dépassait les limites et a condamné le collectionneur à dix jours-amendes avec un sursis de deux ans. En revanche, Jorge Resende, l’informaticien qui a apporté la collection à la police, est menacé de prison pour avoir porter atteinte à l’honneur de ces messieurs !
Mr Resende est en réel danger. Mr Ulrich est détenu à la prison d’Orbes, malgré deux infarctus, donc manifestement dans des conditions de détention visant à le tuer. Les autorités suisses refusent de libérer Mr Burdet, alors qu’il a déjà effectué sa peine, dans l’espoir d’une grève de la faim de plus qui le tuerait. Les autorités belges sont encore plus sordides: elles ont interdit le traitement du cancer de Mr Vervloesem et l’ont mis en régime de déshydratation, donc aussi dans le but de le tuer.
Les pièces exposées par le dossier Zandvoort mènent à l’industrie du film snuff, donc des films de meurtres réels vendus à 25.000 euros pièce.
Je crois comprendre, dit Joseph Ferrayé, que ces gens ont volé tant d’argent et sont si pervertis, qu’ils ne savent pas comment dépenser cet argent.
Le Werkgroep Morkhoven recherche naturellement si le magistrat à la culotte “Secret Défense” ne serait pas tombé dans un puits de pétrole, par l’intermédiaire des sociétés et fondations créées pour détourner les royalties Ferrayé.
_____

Éditeur responsable: Fondation Princesses de Croÿ et Massimo Lancellotti – 10 Rue Faider – 1060 Bruxelles – Belgique – Droit de réponse: postmaster@droitfondamental.eu

Frauds in Votations and General Assemblies


How to fight frauds in Votations and General Assemblies ( f.i. Swiss national Bank… ) ?


We have massive frauds here in Switzerland,

Please, see some pictures  as facts…


We work with Marco Saba, Janeuz Lewicky … see cc above among others.

We have hints about Brexit, Austria, Europe and Poland…

Are you interested to work with us ? Please, contact us :  siebenthal at gmail.com





François de Siebenthal: Fraudes trop faciles, enveloppes de votes …

desiebenthal.blogspot.com/2016/03/fraudes-trop-faciles-enveloppes-de.html

19 mars 2016 – Elections communales à Lausanne et votations vaudoises, mars 2016. Ils ont juste changé la couleur de l’enveloppe, qui reste translucide, …

François de Siebenthal: E-voting. Fraudes genevoises, refus du …

desiebenthal.blogspot.com/2013/09/e-voting-fraudes-genevoises-refus-du.html

7 sept. 2013 – Jean Chucri Canaan, seul recourant pour fraudes démocratiques à Genève lors du vote RFID, passeports biométriques et cartes d’identité …

François de Siebenthal: Fraudes démocratiques même en Suisse …

desiebenthal.blogspot.com/2015/06/fraudes-democratiques-meme-en-suisse.html

15 juin 2015 – 11 nov. 2011 – Fraudes électorales. …. Le système est fait pour faciliter les fraudesdans toute la Suisse. …. Posted by François de Siebenthal at …

François de Siebenthal: Fraudes démocratiques massives, le système …

desiebenthal.blogspot.com/2016/06/fraudes-democratiques-massives-le.html

6 juin 2016 – Fraudes démocratiques massives, le système est fait pour tricher. Nachricht in Deutsch siehe unten… Italiano: Brogli elettorali in Svizzera – Il …

François de Siebenthal: Matériel de vote, fraudes faciles

desiebenthal.blogspot.com/2013/10/materiel-de-vote-fraudes-faciles.html

8 oct. 2013 – Matériel de vote, fraudes faciles. Exemple à Lausanne, on doit écrire oui ou non, les autres doivent faire des croix et ne pas plier leur bulletin.

François de Siebenthal: Fraudes électorales. Secret du vote ? Une …

desiebenthal.blogspot.com/2011/11/fraudes-electorales-secret-du-vote-une.html

11 nov. 2011 – Fraudes électorales. Quel secret de vote ? Une mauvaise blague qui perdure. Le système est fait pour tricher, depuis le début, sic… La Suisse …

François de Siebenthal: Fraudes démocratiques en Suisse, de pire en …

desiebenthal.blogspot.com/2013/09/fraudes-democratiques-en-suisse-de-pire.html

17 sept. 2013 – Fraudes démocratiques en Suisse, de pire en pire. On a pu voir ces lumières typiques de flash car toutes les parois sont vitrées dans leur partie …




Transactions Target Taxées ( 3T ): une miette suffit.

  1. « L’impôt doit être impersonnel. Ce principe signifie que son prélèvement ne doit pas impliquer des recherches de type inquisitorial sur la vie des personnes. C’est là une exigence tout à fait primordiale si on admet que la finalité ultime de la vie dans une société démocratique est le respect de la personne humaine et son plein épanouissement » 

    Maurice Allais

  2. et
  3. Monnaies sans endettement, injectées dans l’économie par voie de dépense de l’État ou donnée aux citoyens (comme au début d’une partie de Monopoly).

  4. faible production = peu d’argent,
    production moyenne = production moyenne d’argent, 
    production abondante = argent abondant, 
    production automatique = argent automatique.

    Le vrai problème, se distribuer les produits surabondants grâce aux robots de plus en plus nombreux et efficaces.

    On finance des guerres avec des milliers de milliards, pourquoi pas la paix avec quelques centaines de milliards ?

    La Suisse, premier pays sans chômeurs et SANS IMPÔTS, NI POUR LES PERSONNES, NI POUR LES ENTREPRISES.

    PAS DE DéCLARATION FISCALE, NI POUR LES PERSONNES, NI POUR LES ENTREPRISES.

    Le vrai paradis fiscal, la nique aux enfers fiscaux voisins et éloignés …


    Nous sommes le Souverain, le Roi, qui ne doit pas être mis à nu par des manants impolis au service d’un état inquisiteur et impitoyable.

    On comble le trou SURTOUT PAR LE PARTAGE DES Créations Monétaires sans leur destruction automatique comme actuellement, sic, du néant à chaque création de dettes à intérêts composés exponentiels et au néant à chaque remboursement, …ex nihilo et ad nihilo … ce qui aggrave les crises…

    Ils doivent nous donner les chiffres des stocks et des flux des créations monétaires, en vertu du principe de la transparence ( Glasnost…). 

    Ces sommes énormes suffiront à couvrir tous nos besoins, publics et privés.

    On peut imaginer que 90 % des biens soient produits par des robots, il faudra bien nous les distribuer avec des tickets faciles à produire, tickets appelés argent…

    En cas improbable d’insuffisance, on peut imaginer une miette,  une MINUSCULE taxe AUTOMATIQUE sur les paiements électronique de plus de 100 mille milliards par année, sic…

    “les créateurs de monnaie sont les seuls à ne pas devoir publier le cumul de leurs actifs et de leurs flux. Nous demandons que les banques publient régulièrement leurs créations monétaires totales, leurs stocks et leurs flux, pas uniquement le bilan annuel et le compte de pertes et profits, qui cachent soigneusement la monnaie qui, par exemple, est créée pour spéculer, changer les prix des produits cotés en bourse et est détruite ensuite.” en haute fréquence, en nano secondes…

    Ils ont actuellement au moins sept manières d’abuser du système.
    http://desiebenthal.blogspot.ch/2016/01/creation-monetaire-bancaire-du-neant-ex.html

    Reprise du contrôle des créations et flux monétaires pour le Souverain suisse, des milliers de milliards, chiffres secrets, au moins 3 mille milliards avec les devises, 200 milliards par année, quel enjeu !

    “Il existe de nombreuses manières d’organiser un système bancaire, celle que nous utilisons aujourd’hui est la pire de toutes.” – 
    Mervin King, gouverneur de la Banque d’Angleterre du 1er juillet 2003 au 1er juillet 2013
    La Banque Centrale d’Angleterre, dans son dernier bulletin sorti le 14 mars 2014, démonte consciencieusement les idées fausses qui sont encore largement enseignées dans de nombreux cours d’économie à propos de la monnaie, et les remplace par une description complète de la réalité des faits.




  5. «Une taxe sur les transactions financières pourrait remplacer tous les impôts actuels»

    Dans son dernier ouvrage*, Marc Chesney dresse un parallèle entre la Première Guerre mondiale et la crise financière de 2008. Pour le professeur de finance de l’Université de Zurich, une société civilisée vacille dans les deux cas. Aujourd’hui, une aristocratie financière a pris le pouvoir au détriment du reste de la population, dénonce-t-il, tout en proposant des solutions. Entretien.
    Le Temps: Vous comparez la crise financière et la Première Guerre mondiale, n’est-ce pas exagéré?
    Marc Chesney: Il s’agit uniquement de comparer l’Europe de 1914 à celle d’aujourd’hui. A l’époque, une société civilisée a subitement basculé dans la barbarie. Actuellement, la société vacille sur elle-même, tremble sur ses fondations, confrontée qu’elle est à une crise d’une grande ampleur, une crise aux dimensions non seulement financières, mais aussi économiques, sociales, politiques et environnementales. Une aristocratie financière a pris le pouvoir. Elle se drape dans les habits du libéralisme, mais sa pratique quotidienne contredit souvent les principes de base. Cette aristocratie arrive à imposer sa politique et ses intérêts. Ceux-ci ont provoqué la crise et nuisent aux perspectives d’amélioration. Si les dégâts causés par la crise sont d’une autre nature que ceux de la Grande Guerre, ils sont néanmoins dévastateurs.
    Lire aussi: En Suisse, les inégalités de revenu sont moins flagrantes qu’ailleurs
    Le nombre de chômeurs dans le monde a augmenté d’environ 60 millions par rapport à 2007. Dans de nombreux pays européens, des pans entiers de la population perdent espoir, perspectives et repères. Ils sont confrontés à une situation difficile dont l’issue semble incertaine. Les frémissements de croissance sont une illusion car les véritables problèmes n’ont pas été résolus.
    – Vous le dites, la croissance frémit. N’est-ce pas le signe que nous sortons finalement de la crise?
    – La chute des prix du pétrole explique principalement ces frémissements de croissance. Mais les problèmes de fond demeurent: au niveau international le chômage et le sous-emploi sont énormes, les particuliers et les entreprises subissent des niveaux d’imposition bien trop élevés alors que les grandes banques sont sous-imposées. Quant à la politique de la Banque centrale européenne (BCE), qui consiste à maintenir un taux d’intérêt très faible et à inonder les marchés financiers de liquidité, les résultats ne sont pas au rendez-vous. Ces liquidités, au lieu d’être investies dans l’économie, stagnent le plus souvent dans le secteur financier et contribuent au développement de la finance casino.
    – Pourtant, des mesures ont été prises depuis la crise, notamment pour renforcer l’assise financière des banques pour éviter que les Etats ne doivent se porter à leur secours…
    – En apparence effectivement. En réalité les lobbys sont à l’œuvre pour soit vider de leur contenu les projets de réformes, soit les complexifier de manière démesurée. En dernière instance, c’est le contribuable, sans parler du client, de l’employé et de l’actionnaire, qui le cas échéant s’acquitte de la facture laissée par les banques systémiques. Cette situation contredit un des principes de base du libéralisme, en l’occurrence que ceux qui prennent des risques se doivent de les assumer. Les banques systémiques sont incitées à prendre des risques et ce, aux dépens de la société.
    – Vous êtes partisan d’une taxe sur les transactions financières, mais qui n’a rien à voir avec la taxe Tobin. Pouvez-vous en dire plus?
    – Il s’agirait, comme le propose le financier zurichois Felix Bolliger, de taxer tous les paiements électroniques, comme les factures de restaurant… et pas seulement les achats d’actions ou d’obligations. En Suisse ces paiements sont de l’ordre de 100 000 milliards de francs par an. C’est énorme. Il s’agit d’environ 160 fois le PIB du pays.
    Lire aussi: L’éloge de la rupture économique de Philippe Aghion
    Il suffirait de prendre 0,2% sur chaque transaction pour obtenir 200 milliards, soit davantage que l’ensemble des impôts perçus en suisse, qui est de l’ordre de 170 milliards. Une telle taxe, si elle était introduite, pourrait théoriquement remplacer tous les impôts actuels et permettrait de simplifier le système fiscal. Cela pourrait délester l’économie d’activités qui lui sont néfastes comme le trading à haute fréquence.
    – Certaines transactions ne se déplaceraient-elles pas simplement ailleurs, où aucune taxe n’est perçue?
    – Oui, la Suisse risquerait de perdre certaines activités. Lesquelles? Les activités de négoce à haute fréquence par exemple? Elle peut certainement se passer des transactions sur actions exécutées en quelques microsecondes, c’est-à-dire d’activités de la finance casino. Et elle en gagnera par ailleurs, parce que les entreprises, tout comme le contribuable, bénéficieraient dans ce cas d’une véritable baisse des impôts qui leur permettrait d’investir et de créer des emplois.
    – Une telle proposition pourrait-elle vraiment être mise en œuvre?
    – Nous avons besoin – la Suisse, mais en général l’Europe aussi – de politiciens qui prennent leurs responsabilités et s’émancipent des lobbys de cette aristocratie financière. La société se doit aussi de comprendre les enjeux, même si, il est vrai, un certain jargon est favorisé pour rendre le tout très opaque. Des termes comme hors-bilan, trading à haute fréquence, darks pools sont souvent utilisés, mais qui comprend vraiment ces termes? Cette complexité permet à un secteur composé de «spécialistes» – l’aristocratie financière – de détenir le pouvoir aux dépens de la démocratie.
    – Ne noircissez-vous pas quelque peu le tableau? Si l’on prend UBS, la banque a beaucoup changé depuis son sauvetage en 2008. Elle a augmenté ses fonds propres et considérablement réduit ses activités de banque d’affaires par exemple.
    – Tant mieux. Mais regardez les bonus, les politiques de rémunération n’ont pas vraiment changé. A Credit Suisse, le directeur général sortant Brady Dougan a perçu approximativement 160 millions de francs durant son mandat, alors que pendant la même période le cours de bourse de celle-ci s’est effondré d’environ 75%. Par ailleurs, la banque a dû s’acquitter en 2014 d’une amende record de 2,8 milliards de dollars pour avoir incité des contribuables américains à échapper au fisc. Du point de vue économique aussi, ces rémunérations sont tout simplement injustifiables. Certains actionnaires réagissent, mais ils sont une minorité. Que font les autres?
    – La question portait sur UBS…
    – Parlons-en! Ces dernières années, elle a été confrontée à une série de scandales. Après les manipulations des taux Libor et des changes, l’aide à l’évasion fiscale, quel sera le prochain? La situation requiert un travail en profondeur. Le monde académique porte aussi sa part de responsabilité. Comparés aux programmes de cours datant d’avant la crise, les programmes actuels en finance n’ont pas suffisamment été modifiés. Dans les cours de finance, la question des prix des actifs est au premier plan, or c’est des valeurs de notre société qu’il faudrait parler. Actuellement, elles sont purement financières, le problème étant précisément que les valeurs d’une société démocratique et civilisée ne sauraient être purement financières.
    Marc Chesney «De la Grande Guerre à la crise permanente», Presses polytechniques universitaires romandes, avril 2015.

    Pour un capital social local. Le Polypoly.

    Pour une vraie démocratie économique de base. Cercles de création de capital ( 3C ).

    Le monde actuel vit dans un vieux système atroce et stupide qui pousse aux guerres car il détruit l’argent par la rigueur. Chaque remboursement de dette est une destruction d’argent qui aggrave les crises. Démonstrations:



    http://desiebenthal.blogspot.ch/2012/05/destruction-de-la-monnaie-par-la.html

    http://desiebenthal.blogspot.ch/2014/11/la-suisse-lavant-garde-de-la-robolution.html

    https://communities.cyclos.org/register/app/form

    Comment résister immédiatement et faire un capital et un crédit démocratique au niveau local ? Le polypoly (c).
    Un système simple pour échanger des biens et des services dans le cadre d’un club privé. L’unité de compte est par exemple le temps, la minute, l’heure ou le jour de travail, ou toute autre mesure culturellement acceptée localement. ( www.Wir.ch, SELS, TIMEBANK, francs locaux, nantos, Ithaca, …)
    Comment ouvrir une banque locale sans intérêts par l’utilisation de simples cartes.


    Je vais maintenant vous apprendre à ouvrir une banque locale, ce qui est  facile à faire. Des banques locales analogues ont été établies en Suisse par des agriculteurs. Le banquier est un agriculteur, la banque se trouve dans une ferme, les clients sont des agriculteurs, et les propriétaires de la banque sont des agriculteurs. Puisque les banques sont très petites et dans de petites maisons, et parce que vous n’avez pas besoin de gros véhicules blindés et de sécurité personnelle, ces banques sont très économiques et efficaces. L’union de Raiffeisen et de Wir.

  6. http://desiebenthal.blogspot.ch/2011/05/pour-un-capital-social-local-le.html
  7. « L’impôt doit être impersonnel. Ce principe signifie que son prélèvement ne doit pas impliquer des recherches de type inquisitorial sur la vie des personnes. C’est là une exigence tout à fait primordiale si on admet que la finalité ultime de la vie dans une société démocratique est le respect de la personne humaine et son plein épanouissement » 

    Maurice Allais
  8. TARGET2 facts in 2014
    No of participants TARGET2 had 1,007 direct participants, 837 indirect participants and 5,037 correspondents
    No of ancillary systems TARGET2 settled the cash positions of 84 ancillary systems
    Daily averages TARGET2 processed a daily average of 354,263 payments, representing a daily average value of €1.9 trillion
    Average transaction value €5.5 million
    Payment values more than two-thirds of all TARGET2 payments had a value of less than €50,000 each; 13% of all payments had value of over €1 million
    Peaks the peak in volume turnover was 30 June 2014 with 568,060 transactions and peak value turnover was on 30 April 2014 with €3,155 billion
    Large-value payment system traffic TARGET2’s share in total large-value payment system traffic in euro was 91% in value terms and 61% in volume terms
    SSP technical availability 100%
    99.9% of TARGET2 payments were processed in less than five minutes

    http://www.ecb.europa.eu/paym/t2/html/index.en.html

ASSASSINATS POLITIQUES ?

ASSASSINATS JUSTE AVANT UN REFERENDUM EN PASSE D’ÊTRE PERDU POUR L’UE

===== MA MISE EN GARDE DU 8 JUIN 2016 SE RÉVÈLE
TRAGIQUEMENT EXACTE ET PRÉMONITOIRE =====
LA DÉPUTÉE BRITANNIQUE JO COX, L’UNE DES PORTE-PAROLE DU MAINTIEN DANS L’UE, EST ASSASSINÉE DANS DES CONDITIONS QUI RAPPELLENT L’ASSASSINAT D’ANA LINDH, PORTE-PAROLE DU CAMP PRO-EURO, LORS DU RÉFÉRENDUM SUÉDOIS DU 14 SEPTEMBRE 2003
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Ayant été interrogé par Radio Sputnik le 8 juin dernier – il y a 8 jours, j’avais mis en garde les auditeurs sur le fait que les partisans du maintien dans l’Union européenne étaient prêts à tout pour terroriser les électeurs. Et j’avais en particulier rappelé ce qui s’était passé dans les jours précédant le référendum du 14 septembre 2003 en Suède, pour ou contre l’adoption de l’euro.
Voici le verbatim de mon entretien sur Radio Sputnik – que nous avions diffusé aussitôt sur la présente page facebook et sur notre site et qui peut être réécouté sur le site de la radio.
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Verbatim d’un extrait de mon entretien
sur Radio Sputnik du 8 juin 2016 (à partir de 16’25”)
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« Alors j’espère qu’au Royaume-Uni, il ne va pas se produire la même chose que ce qui s’était produit en Suède.
Puisque je rappelle qu’en Suède, comme les sondages pour l’entrée de la Suède dans l’euro donnaient désespérément le Non gagnant, eh bien la porte-parole du camp du Oui, qui était Mme Ana Lindh, la jeune ministre des affaires étrangères du gouvernement suédois de l’époque, qui avait 42 ans et qui était une jeune femme très photogénique, et qui avait été l’égérie du camp du Oui, eh bien a été assassinée dans une galerie commerciale de Stockholm par un type.
L’affaire a été à moitié élucidée -… c’est une espèce de Serbe sorti d’un hôpital psychiatrique, enfin un type qui a à peu près le profil de Lee Harvey Oswald, si vous voyez ce que je veux dire….
Et elle a été, donc, assassinée deux jours avant la tenue du référendum.
Et au lieu d’arrêter le référendum et de le reporter, eh bien le gouvernement du Premier ministre M. Personn, à l’époque Premier ministre de la Suède, a maintenu le référendum.
Et pendant les 48 heures précédant le scrutin, on a chanté les louanges de cette femme qui avait été assassinée pour le triomphe du Oui. Et on a expliqué aux Suédois que cela allait changer probablement la donne, et qu’ils allaient voter Oui.
Je ne sais pas si vous vous rendez compte.
Il y a même eu un sondage Gallup, qui a été le dernier sondage publié, qui avait indiqué que le camp du Oui, miraculeusement, allait triompher, du fait de cet assassinat mystérieux.
En fait, bon, ça n’a pas eu lieu. Le non l’a remporté en Suède.
Et puis, ce qui est intéressant, c’est que toutes les prophéties d’Apocalypse qui avaient été faites pour la Suède, eh bien, donc c’était en 2003, eh bien treize ans après, plus personne n’en parle.
Et pourquoi plus personne n’en parle ?
Eh bien parce que la Suède, je ne vais pas dire qu’elle se porte merveilleusement bien car elle fait quand même partie de l’Union européenne. Mais elle est, parmi les pays de l’Union européenne, l’un des pays, sinon celui, qui se porte le mieux
[…]
Alors tout ça pour dire, j’espère que le Brexit…, il ne va pas y avoir…, je serais un des plus ardents partisans du camp du Oui au Royaume-Uni, je prendrais des gardes du corps.
Parce que vous comprenez, si évidemment il y avait un attentat ou s’il y avait quelque chose comme ça qui se passait au Royaume-Uni, les médias vous expliqueraient aussitôt : « vous voyez, si on sort de l’Union européenne » ; ils feront un amalgame qui n’a aucun rapport entre, par exemple, le terrorisme, le risque d’attentat et puis la sortie de l’UE
Enfin tout est possible, on a affaire à quelque chose, car là on touche au dur.
Si le Royaume-Uni sort de l’Union européenne, ça va inéluctablement avoir un effet de domino parce que tout simplement les peuples d’Europe vont regarder ce qui va se passer et puis ils constateront que ce n’est pas l’Apocalypse promise par les européistes. »
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Ce 16 juin, mes propos tenus il y a 8 jours viennent de se révéler tragiquement justes et prémonitoires.
On a appris en effet, ce 16 juin 2016 après-midi, que la séduisante députée britannique pro-UE, très en pointe dans la campagne en faveur du maintien du Royaume-Uni dans l’UE, a été blessée par balles et poignardée à mort par un mystérieux assassin.
Les dépêches de presse précisent obligeamment – alors même que l’enquête n’a pas démarré – que l’assassin aurait crié « Britain First ! » (« La Grande-Bretagne d’abord ! »), jeudi, au moment d’accomplir son geste….
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Commentaires
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Le mystérieux assassinat d’Ana Lindh – porte-parole du Oui à l’euro – était survenu en Suède le 11 janvier 2003, 3 jours avant le référendum pour ou contre l’euro, et alors que tous les sondages donnaient le Non à l’euro gagnant.
Le mystérieux assassinat de Jo Cox – l’une des porte-parole du maintien dans l’UE – survient le 16 juin 2016, 6 jours avant le référendum pour ou contre la sortie de l’UE, et alors que tous les sondages donnaient le Brexit gagnant.
Comme en Suède il y a 13 ans, cet assassinat est aussitôt médiatisé et vient bouleverser les derniers jours du référendum, au moment où tous les sondages donnent le référendum perdu pour le camp européiste.
On notera que l’une des premières personnalités à réagir à l’assassinat de Jo Cox a été John Kerry, secrétaire d’État américain, qui s’est inquiété d’une « attaque contre tous ceux qui croient à la démocratie »….
Comme en Suède il y a 13 ans, il est probable que, dans les prochains jours, des sondages miraculeux fassent état d’un soudain renversement de tendance et d’une victoire possible des européistes « par respect pour la défunte »…
——————-
Pour les lecteurs qui veulent en savoir plus sur ce qui s’est passé en Suède en 2003, je renvoie à ma conférence “faut-il avoir peur de sortir de l’euro”.
En avril 2011 – il y a 5 ans – j’exposais ainsi comment les européistes étaient « passé à la phase 7 : l’exploitation indécente, incroyable d’un assassinat totalement inattendu.

»

Cela peut s’écouter ici, à partir de 22’25” (mais la captation vidéo n’est pas parfaite ) :
https://www.youtube.com/watch…
———————-
Pour les lecteurs qui souhaitent visionner cette conférence dans de meilleures conditions d’écoute et de visionnage, je leur suggère de visionner cet extrait de la même conférence, enregistré à Saint-Pierre de la Réunion le 20 juin 2015, 
à partir de 1h27’03” :
https://www.youtube.com/watch?v=LCOJzgjFYgY
———————-
Je présente toutes mes condoléances les plus attristées aux proches de la député Jo Cox, et je conjure le grand peuple britannique de faire comme les Suédois il y a 13 ans, c’est-à-dire de ne pas céder à l’émotion provoqué par cet assassinat aussi effroyable que mystérieux.
François Asselineau
16 juin 2016
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